NEIN zu nine-to-five

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Konferenzen

Freitag und Samstag waren die Haupttage der DNX-Global 2015 in Berlin. Sie ist ein wichtiges Stelldichein der digitalen Nomaden und derer, die es gerne werden möchten sowie der Personen, die um diese werben.
Vierhundert Besucher fanden dieses Jahr ihren Weg in das Berliner Betahaus, oder auch in den Heimathafen Neukölln.

Was ich von dieser Konferenz mitnehme:

  • Der Themenblock „Digitale Nomaden“ und deren Arbeitsorganisation wird in Zukunft eine immer stärkere Rolle spielen und die klassischen Unternehmer „challengen“, wenn alteingesessene Betriebe auf diese schlauen und äußerst wendigen Mitarbeiter zugreifen möchten.
  • Ich selber werde für mich einen der Anbieter für Gruppen-Reisen ausprobieren und einfach mal mit einigen anderen die Erfahrungen dort mit Gleichgesinnten ausbauen (und vielleicht auch meine Surf-Fähigkeiten erwerben ? ) … für mich klingt Hackers Paradise erstmal nach einer super Möglichkeit, mich für längere Zeit komplett auf unser Baby Thalamus.io zu konzentrieren.
  • Einige der digitalen Nomaden,könnten sich vielleicht vorher einfach auch fragen, ob sie eigentlich den richtigen Job machen.
  • Buffer hat nochmal an seine openSalary-Struktur erinnert und mich an unser Ziel für wwsc verwiesen
  • Sabrina von JustOneWayTicket.com hat ihren Blogpost zur Blog-Monetariesierung verlinkt
  • Aus der Abteilung „Sachen gibt’s“: Zum Beispiel „Remote Year“ – ein Jahr lang mit anderen auf der Welt unterwegs und online sein. Ist das das neue Interrail?

„Ich will nicht mehr auf die Arbeit warten“

IMG_8867Einen Vortrag mit guten, frischen und vor allem reflektierten Gedanken gab es von Tijana Momirov (Follow the elements). Sie beschreibt ihre Motivation für die Remote-Arbeit nicht mit „dem Scheiß-Boss“ oder dem „gehassten Job“, sondern einfach weil sie findet: „Arbeit soll dann sein, wenn ich auch dafür Zeit habe.“ Sie verweigert sich dem Absitzen von Zeiten im Cubicle.

 

 

Warum DIGITALE NOMADEN für wwsc wichtig sind

IMG_8854Ich glaube, inständig viele spannende Entwickler, Designer, Texter (…) möchten gerne immer mal unabhängig vom Cublicle an einem schönen Ort sein, der nicht gerade ‚Tralala Innenstadt‘ und horrende Miete für die Wohnung mit West-Balkon bedeutet; heisst den eigenen Laptop aufklappen und vor dort aus für zwei, vielleicht drei Wochen arbeiten.

Wir wollen bei wwsc mit den besten Freelancern arbeiten. Auf der einen Seite gewähren wir ihnen die Sicherheit von guten Projekten und einer fairen Bezahlung und auf der anderen Seite können wir für unsere Kunden mit Stolz und Recht behaupten, voll auf der Höhe der Zeit zu sein und zu entwickeln.

Gleichzeitig wird unser Tool Thalamus.io in Kürze an genau dieser Schnittstelle ansetzen. Die Schnittstelle, mit der wir Endkunden (als Markeninhaber, Unternehmen, Marketer) ermöglichen, Zugriff auf diese neue Zielgruppe an Usern zu geben und diese Profis an den eigenen Projekten arbeiten zu lassen.

Fazit zur DNX-2015: Das Thema ist spannend und dennoch wiederholen sich gefühlt die Kernaussagen

Fasse ich zusammen, was alle uns in den Saal geschrien haben, so sind es diese Dinge:
– Tu es endlich, worauf wartest Du eigentlich?
– Du wirst so viel Spaß haben! OMG – Du wirst so unglaublich frei sein.

Die Vorträge kennen dann jedoch auch irgendwann eine gewissen Monotonie.
Es klingt halt am Ende auch ein bisschen hohl und manchmal beschlich mich auch das Gefühl, dass die Menschen, die auf der Bühne standen natürlich auch lieber die Sonnen- als die Schattenseiten heraustellen wollten. Eine freudige Ausnahme war dort.

 

Another day, another #tie – going #camouflage for #DNXGlobal #Berlin #remote #thalamus

A photo posted by Reimar Kosack (@reimar.kosack) on

Oh… und dann habe ich mich noch über den Instragram-Kommentar von unconventionalveteran sehr gefreut. Merci.

 

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