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Welches Hosting-Paket ist für mich das richtige?

Welches Hosting-Paket ist für mich das richtige?

Ob bei einer kleinen Firma oder bei einem Selbstständigen, irgendwann kommt der Tag für eine professionelle Webseite.

Üblicherweise stellt man sich dann folgende Fragen:

  • Soll ich ein Content Management System benutzen?
  • Und wenn ja, welches?
  • Wie und wo hoste ich meine Webseite?
  • Was darf ein Hosting Paket kosten?

Aber bevor das Ganze zu komplex wird, sollte man eine Grundregel beherzigen. Wenn Du noch keine Webseite oder einen Shop online hast, dann starte möglichst klein. In der Regel benötigt man für den Start keine großen Hosting-Pakete. Daher bieten viele Hosting-Provider Start-Pakete an, die die Bedürfnisse für den Beginn mit einer Webseite oder einem Shop abdecken.

In diesem Beitrag erkläre ich welche Hosting-Anbieter es gibt und worauf man bei der Auswahl achten sollte.

WordPress und WooCommerce

Bei der Frage, ob man ein Content Management System (CMS) nutzen sollte, kann es nur eine Antwort geben. JA! Aber warum?

Klar, mit etwas Erfahrung und Kenntnissen in HTML und CSS könnte man durchaus ohne CMS auskommen. Da aber viele Betreiber einer Webseite oder eines Shops nicht unbedingt über Programmierkenntnisse verfügen, bietet sich ein CMS an. Denn mit einem CMS kann man sehr bequem und auch professionell Texte erstellen, bearbeiten und veröffentlichen.

Welches CMS ist für den Start am besten geeignet?

Es gibt auf dem Markt verschiedene CMS Lösungen. WordPress ist zur Zeit das beliebteste CMS. Und das zu Recht. WordPress lässt sich oftmals einfach per WordPress-Hosting auf dem Server eines Anbieters installieren und pflegen. Des Weiteren gibt es regelmäßige WordPress Updates, die die Sicherheit des CMS erhöhen.

Außerdem bietet WordPress viele kostenlose Plugins und Design-Vorlagen an. Für den Anfang reichen diese Funktionen vollkommen aus. Wenn die Webseite anschließend komplexer werden sollte, dann lassen sich viele Plugins und Templates mithilfe eines Programmierers anpassen.

WooCommerce Plugin als Alternative für ein Shopsystem

WordPress bietet eine Onlineshop Lösung namens WooCommerce an. Klar, man kann auch zu größeren Software Lösungen wie Magento greifen, aber das muss nicht sein. Die großen Shop-Lösungen sind oftmals im Backend sehr aufwendig zu pflegen. Des Weiteren benötigt man relativ schnell die Hilfe eines Programmierers, um den Shop entsprechend anpassen zu können.

WooCommerce ist streng genommen ein WordPress Plugin. Für einen Shop in Deutschland empfiehlt es sich das Plugin WooCommerce Germanized zu nutzen, da mit dem Plugin die deutschen Rechtsgrundlagen berücksichtigt werden. Zu diesem Plugin findest Du viele freie und kostenpflichtige Erweiterungen, um Deinen Shop optimal anpassen zu können.

Auswahl an Hosting Paketen

Grundsätzlich empfiehlt es sich vor dem Buchen eines Hosting Pakets Google zu befragen. Es gibt viele Internetseiten, die möglichst unabhängig die Vor- und Nachteile von Hosting-Paketen aufzeigen.

Webhosting ist ein stark umkämpftes Massengeschäft. Je günstiger der Anbieter, desto eher musst Du Abstriche machen.

Anbieter mit kostenlosen Webspace sind für professionelle Seiten eher nicht zu empfehlen. Die Seiten dieser Anbieter haben deutlich öfter technische Ausfälle. Aber auch die Ladezeiten können bei größeren Seiten zu einem Problem werden. Außerdem schalten günstige Anbieter oftmals Werbung auf der gehosteten Seite. Fremde Werbung sollte man allerdings bei einer Firmenseite vermeiden.

Aber auch bei den Paketen von größeren Anbietern wie MITTWALD oder ALL-INKL.COM sollte man die Angebote vergleichen, da viele der aufgezählten Features nicht immer wichtig sind.

Diese vier Entscheidungskriterien solltest Du bei der Wahl eines geeigneten Hosting-Paketes im Auge haben:

Erreichbarkeit

Die Erreichbarkeit der Webseite oder des Shops ist eine sehr wichtige Entscheidungsgrundlage für einen Hosting-Anbieter. Denn es gibt nichts Schlimmeres, als dass Dein Onlineshop nicht erreichbar ist.

Wichtig: Beim Vergleich verschiedener Anbieter wird man feststellen müssen, dass alle Anbieter eine Erreichbarkeit von über 99% anbieten und die Angebote sich lediglich in den Nachkommastellen unterscheiden. Auf den ersten Blick scheint damit alles in Ordnung zu sein. Aber Vorsicht! Auf das Jahr betrachtet unterscheiden sich die Angebote dann doch, nämlich mit Ausfallzeiten von wenigen Minuten bis zu einer Stunde.

Rechenkapazitäten und Datenanbindung

Auch die Rechenkapazitäten des Anbieters sind relevant. Verfügt der Anbieter über ein oder mehrere Rechenzentren? Mit wie vielen Nutzern teile ich mir den Server? Kann ich auch einzelne Serverplätze mieten? Wie sieht es mit den Ladezeiten aus? Denn je schneller die Webseite geladen werden kann, umso besser!

Backups

Backups sind ebenfalls relevant als Entscheidungsgrundlage. Das Hosting-Paket sollte unbedingt Backups enthalten, sodass Du bei gravierenden Fehlern jederzeit auf eine ältere Version Deines Shops oder Deiner Webseite zugreifen kannst.

Service ist wichtig

Neben dem Umfang und Preis-Leistungs-Verhältnis eines Hosting-Pakets spielt auch der technische Service eine wichtige Rolle. Oftmals wird dieser Faktor bei der Auswahl von günstigen Hosting-Paketen vergessen.

Aber gerade wenn die Webseite oder der Onlineshop größer werden, ist eine gut funktionierende Hotline überlebenswichtig. Es gibt nichts Schlimmeres, wenn ein gut laufender Shop vierundzwanzig Stunden nicht mehr erreichbar ist.

Daher sollte man den Service per Telefon und E-Mail testen. Gute Anbieter reagieren in aller Regel in kürzester Zeit, nachdem das Ticket eingegangen ist. Sollte das nicht der Fall sein, empfiehlt es sich langfristig einen anderen Anbieter zu suchen. Und das möglichst schnell. Der Umzug eines Shops bringt naturgemäß auch technische Risiken mit.

Das sind einige Punkte, die Du bei der Auswahl eines Hosting-Paketes beachten solltest. Bei konkreteren Fragen gerne schreiben!

Backup Deiner WordPress-Seite: Wie häufig und wie?

Backup - Wie oft?

Die Sicherung Ihrer Website kann sich als beängstigend erweisen. Backups sind zweifellos wichtig: Eine Studie ergab, dass 60% der kleinen Unternehmen, die Datenverlust erleiden, innerhalb von sechs Monaten nach dem Auftreten aus dem Geschäft aussteigen. Aber die Frage ist, wie Sie die Kosten minimieren und gleichzeitig Ihre Website sicher halten können.

Die Suche nach Ratschlägen im Internet bringt viele Meinungen aus unendlichen Blickwinkeln hervor. Es wird nicht lange dauern, bis Sie anfangen, über Teil-Backups, Voll-Backups, rotierende Zeitpläne und andere Fachbegriffe zu lesen, die Sie verwirren. Lassen Sie uns einen Blick darauf werfen, wie die richtige Häufigkeit für Ihre Standortbackups ist und zudem weitere wichtige Punkte, die Sie bei Ihrer Entscheidung berücksichtigen sollten.

Häufige WordPress Backups tragen wesentlich zur Effizienz Ihrer WordPress-Wiederherstellung bei. Der Kampf besteht zwischen ressourcenintensiven stündlichen Backups und seltenen Backups, die das Risiko eines Datenverlustes erhöhen. Wissen Sie, was die richtige Antwort ist?

Die Häufigkeit von WordPress Backups ist ein viel diskutiertes Thema. Ich denke, dass WordPress-Seiten idealerweise mindestens einmal täglich gesichert werden müssen. Dies ist eine naheliegende Erkenntnis, wenn Sie bedenken, dass alle Backups für die Wiederherstellung Ihrer Website vorgesehen sind. Das bedeutet, dass Sie den Datenverlust minimieren können, wenn Sie Ihre WordPress-Seite wiederherstellen wollen.

Tägliche Backups sind jedoch keine „hohen Frequenzen“. Verschiedene Standortvarianten erfordern Backups mit unterschiedlichen Frequenzen. Tägliche Backups schaffen ein Gleichgewicht zwischen der Minimierung von Datenverlusten und dem Verzicht auf zu viele Ressourcen der Server Ihrer WordPress-Seite. Eine häufigere Sicherung, insbesondere wenn sie ineffizient durchgeführt wird, kann jedoch die Leistung Ihrer Website beeinträchtigen. Andererseits kann die seltene Sicherung, wie bei einem wöchentlichen / monatlichen Backup-Zeitplan, bedeuten, dass Sie erhebliche Datenmengen verlieren.

WordPress Backup-Frequenz

Warum tägliche Backups erstellen?

Es wurde bereits erwähnt, dass tägliche Backups sicherstellen, dass Aktualisierungen aller Beiträge und Seiten Ihrer Website gespeichert werden. WordPress-Benutzer, die kleinere Websites verwalten, haben möglicherweise das Gefühl, dass tägliche Backups nicht so wichtig sind. Dies kann daran liegen, dass die Website nicht mit neuen Beiträgen aktualisiert wird. Allerdings ist zu bedenken, dass WordPress-Seiten auf Plugins und Themen basieren, die häufig aktualisiert werden. Ältere Backups werden diese Updates nicht enthalten und die Wiederherstellung ist nicht sehr effizient. Dies kann auch Sicherheitsprobleme verursachen, da Plugin- und Designänderungen auch Sicherheitsupdates enthalten.

Wiederherstellen aus älteren WordPress-Backups

Wenn ältere Backups wiederhergestellt werden, dann müssen Sie möglicherweise zurückgehen und alle Plugins, Designs und sogar den WordPress-Kern aktualisieren. Dies ist unter Umständen nicht möglich, wenn Sie mehrere Websites besitzen oder viele Plugins und Designs auf Ihrer Website haben.

Außerdem werfen Backups Kompatibilitätsprobleme auf. Wenn Sie ältere Backups wiederherstellen, können Sie diese Probleme erst dann testen, wenn die Website wiederhergestellt wurde und die Updates durchgeführt wurden. Je aktueller das Backup jedoch ist, desto einfacher ist es, auf Funktionalität zu testen.

Welche Art von WordPress Website gibt es?

E-Commerce-Seiten & Beliebte Blogs

Während tägliche Backups eine gute Option sind, kann es für E-Commerce und populäre Blogs immer noch nicht genug sein. Für E-Commerce-Websites ist es von entscheidender Bedeutung, Transaktionen, Daten über ausstehende Bestellungen und den Lieferstatus von Bestellungen mit höchster Dringlichkeit zu verfolgen. Für beliebte Blogs können Kommentare und Inhalte sehr regelmäßig generiert werden – dazu gehören auch Nachrichtenseiten. In solchen Fällen sind Echtzeit-Backups die Lösung.

Echtzeit-Backups für WordPress-Sites

Backups in Echtzeit sollen jede Änderung speichern, sobald die Änderungen vorgenommen wurden oder zumindest so schnell wie möglich. Das Problem dabei ist natürlich die Auswirkung auf die WordPress-Standortleistung. Wenn es jedoch richtig gemacht wird, können Echtzeit-WordPress-Backups eine umfassende Lösung sein.

Echtzeit-Backup-Lösungen für WordPress-Sites verfolgen Änderungen und sichern nur diese Änderungen an der Website so schnell wie möglich. Da nur die Änderungen gesichert werden, können auch große Websites mit häufigen Updates und Änderungen vollständig gesichert werden, ohne die Leistung der Website zu beeinträchtigen. Es gibt jedoch verschiedene Methoden, um dieses Ergebnis zu erzielen und die Resultate variieren je nachdem, wie effektiv Ihr Backup-Plugin die Arbeit erledigt.

Die Häufigkeit ist der Schlüssel zu sicheren WordPress-Backups

Wenn Backups es Ihnen nicht ermöglichen, effiziente Wiederherstellungen durchzuführen, dann ist der springende Punkt verfehlt worden. Die Erstellung von täglichen oder Echtzeit-Backups ist der Schlüssel zu funktionalen Backups, die für die Wiederherstellung bereitstehen. Ein WordPress Backup-Service kann es Ihnen ermöglichen, nicht nur die Häufigkeit Ihrer Backups zu automatisieren, sondern auch sicherzustellen, dass Ihre Backups auch anderen bewährten Praktiken von WordPress Backups folgen.

Was ist der Unterschied zwischen WordPress.com und WordPress.org?

Was ist der Unterschied zwischen WordPress.com und WordPress.org ?

Gerade WordPress-Neulinge irritiert oft, dass es gleich zwei zentrale WordPress-Websites, nämlich wordpress.com und wordpress.org, gibt. Was ist der Unterschied zwischen den beiden Seiten?

Zunächst sollte man sich vielleicht kurz klar machen, dass WordPress im Kern ein Open-Source-Softwareprojekt ist. Das bedeutet, dass der Quellcode der in PHP geschriebenen Blog-Software frei einsehbar ist, kostenlos verteilt wird und von jedem bearbeitet werden kann. Nur dadurch hat sich in den vergangenen 15 Jahren eine so lebendige und engagierte Community rund um das Projekt entwickeln können. Dass wir WordPress heute nicht nur als einfache Blog-Plattform, sondern über Plugins wie WooCommerce auch als Framework für Onlineshops und andere Arten von Websites verwenden können, verdanken wir diesem offenen Ansatz. Der heute enorm weiten Verbreitung, gerade im Vergleich mit anderen Content-Management-Systemen, werden die kostenlose Verfügbarkeit der Software und ihre einfache Erweiter- und Anpassbarkeit sicher auch nicht geschadet haben.

wordpres.org ist die zentrale Anlaufstelle dieses Software-Projekts. Hier gibt es nicht nur die Software und damit den Quellcode der WordPress-Core-Anwendung immer in der aktuellsten Version zum Download, sondern auch die größten Verzeichnisse für Plugins und Themes für WordPress.
Für mich persönlich aber noch viel wichtiger und spannender ist die Seite, die sich auf wordpres.org hinter dem unscheinbaren Link „Get Involved“ verbirgt: make.wordpres.org. Hier finden sich die vermutlich reichhaltigsten Online-Ressourcen zu allen Themen rund um die Weiterentwicklung und das Deployment von WordPress. Einerseits sind das Tutorials, Dokumentationen und so weiter. Aber auch Inhalte über das Marketing von WordPress und darüber, was man beim Selfhosting von einem oder auch mehreren WordPress-Blogs beachten muss. Darüber hinaus werden regelmäßig Online-Meetings in Form von Chats abgehalten, bei denen die Möglichkeit besteht, direkt mit WordPress-Core-Entwicklern in Kontakt zu treten. wordpres.org fungiert damit als nicht-profitorientierter Hub für die Community rund um WordPress. Wenn ihr also selbst schon ein bisschen fortgeschrittenere Nutzer seid und langsam Lust bekommt, euch etwas mehr einzubringen, dann ist wordpres.org die richtige Einstiegsseite für euch. Übrigens gibt es dort unter de.wordpres.org viele der Inhalte der englischen Seite auch in deutscher Sprache. Und auch dabei könnt ihr euch in die Gemeinschaft einbringen: Die deutsche wordpres.org-Seite kann jede Helferin und jeden Helfer brauchen. Wer sich also nicht zutraut selbst zu programmieren oder zu designen, aber schreiben oder übersetzen kann, hat hier die Gelegenheit seinen Beitrag zum Projekt zu leisten. Eine der wichtigsten Finanzierungsquellen der Seite und des ganzen Projekts, ist die kommerziell arbeitende Firma Automattic, Inc., die unter anderem die Website wordpress.com betreibt.

Automattic wurde von Matt Mullenweg, dem Erfinder von WordPress gegründet und bietet Premium-Services rund um unsere liebste Content-Management-Anwendung an. Auf wordpress.com hat jeder Internetnutzer die Möglichkeit, schnell und ohne große technische Vorkenntnisse ein WordPress-Blog aufzusetzen. Registrieren, Nutzernamen und Adresse nach dem Schema nutzername.wordpress.com auswählen und schon steht die Seite. wordpress.com ist also in erster Linie ein gemanagter Hosting-Service für mit der WordPress-Open-Source-Software betriebene Blogs. Geld verdient der Service vor allem mit Premium-Services, wie etwa erweitertem Speicher, Premium-Themes oder der Möglichkeit, die gehostete WordPress-Seite werbefrei unter einer eigenen Domain erreichbar zu machen. Neben wordpress.com betreibt Automattic auch Services für selbstgehostete WordPress-Blogs. Zum Beispiel das Plugin-Paket Jetpack, das Cloud-Services wie Backup oder besseren Spamschutz für eigene WordPress-Installationen bereitstellt. Auch Gravatar, der zentrale Avatar-Service der WordPress-Szene, gehört zu Automattic. All diese Produkte laufen unter der Dachmarke wordpress.com zusammen.

wordpress.com ist damit vor allem für Nutzer interessant, die schnell und einfach ein Blog aufsetzen wollen und keine Lust haben sich mit dem technischen Hintergrund der Software auseinander zu setzen. Alle, die wirklich das Maximum aus ihrer WordPress-Seite herausholen wollen oder gar mit Systemen wie WooCommerce Angebote aufziehen wollen, die weit über den eigentlichen Funktionsumfang als Blogsystem hinausgehen, sind bei wordpres.org an der richtigen Adresse. Übrigens gelingt es meistens auch technisch interessierten Laien ziemlich schnell, ein schlichtes, selbstgehostetes Blog auf WordPress-Basis einzurichten. Das ganze ist natürlich nicht ganz so einfach, wie eine Registrierung bei wordpress.com, dafür seid ihr nach der erfolgreichen Einrichtung eures ersten wirklich eigenen WordPress-Blogs aber, das verspreche ich, auch ein kleines bisschen stolz auf euch.

tl;dr oder die Kurzfassung: wordpres.org ist die zentrale Website des WordPress-Open-Source-Softwareprojekts, hier gibt es immer die aktuellste Core-Version. Entwickler und Community tauschen sich über die aktuellen Entwicklungen aus. wordpress.com ist ein kommerzieller Hosting-Dienst für WordPress-Blogs, betrieben von der Firma Automattic, Inc. Automattic leistet selbst viel (wenn nicht den größten Teil) der Entwicklungsarbeit am WordPress-Projekt, der Dienst unterscheidet sich von anderen WordPress-Hostern also vor allem durch die Kompetenz des Teams. Außerdem greifen auch viele selbstgehostete WordPress-Systeme auf Teile der Automattic-Infrastruktur zurück.

Quo vadis, WooCommerce?

WooCommerce Interview mit Mitchell Callahan & Dominik Sauter | SAUCAL beim WCEU 2018 Belgrad

Dass Magento von Adobe gekauft wurde, wird sich auch auf WooCommerce auswirken, da sind sich viele User sicher. Doch wie wird sich das Plug-in entwickeln und was hat sich in der Vergangenheit bereits getan? Darüber haben Kanadas einzige Experten für das Plug-in, Mitchell Callahan und Dominik Sauter in einem Interview gesprochen.

Viele Online-Händler oder Betreiber von E-Commerce-Plattformen sind mit WordPress vertraut, arbeiten bereits seit vielen Jahren damit. Für das Plug-in gilt das aber nicht unbedingt. Da kommen Mitchell und Dominik ins Spiel. Sie sind die Gründer der Agentur Sau/Cal aus Calgary in Kanada. Als Experten für WooCommerce beraten sie User im Umgang mit der Erweiterung.
Beim WordCamp 2018 erklären sie im Interview, dass es bei der Beratung zum Beispiel auch darum geht, die Marketing- und Verkaufsstrategien ihrer Kunden perfekt mit dem Plug-in zu verbinden. „Was sind externe Systeme, die wir in den Store integrieren müssen?“, ist eine der Fragen, die sich Mitchell und Dominik immer stellen, wenn sie mit einem neuen Kunden zusammen arbeiten. Eine Herausforderung ist es auch, den Leuten zu erklären, dass die Arbeit mit dem Plug-in ein Prozess ist.
„Du kannst es nicht einfach installieren und die Sache dann dabei belassen“, sagt Dominik. Updates und Wartungen des Plug-ins gehören dazu, das müssen manche Kunden erst verstehen.
Gerade Updates können aber eine gute Sache sein, nicht nur für Sau/Cal, auch für ihre Kunden. Dominik erzählt, dass die Skalierbarkeit der Shops früher oft ein Problem war. „Wir haben dann selber benutzerdefinierte Tabellen erstellt“, sagt er – nicht ohne Stolz. Damit konnten sie die Shops beschleunigen. Dieses Problem haben die Entwickler aber mittlerweile selbst erkannt, für die nächsten Updates arbeiten sie anscheinend an einer Lösung.
WooCommerce ist ein Plug-in, das aus einer einfachen Website auf WordPress einen Online-Shop macht. Was der Shop verkauft, spielt dabei aber keine Rolle. Für einen Kunden haben Mitchell und Dominik zum Beispiel an einem Abo-Service für Video-Tutorials gearbeitet. Auf phlearn.com kann man alles rund um Photoshop lernen. „Ich liebe es, mir die Seite anzuschauen“, sagt Mitchell. „Sie ist einfach wunderschön.“ Und zu wissen, dass sie mit dem Plug-in gebaut wurde, macht es für ihn nur noch besser.

Und wo geht es in Zukunft mit dem WordPress-Plug-in hin? An Performance und Skalierbarkeit müssen die Entwickler wirklich arbeiten, da sind sich Mitchell und Dominik einig. „Ich hab so langsam keine Lust mehr, darüber zu reden“, sagt Mitchell.
Ansonsten sind die zwei aber optimistisch. Magento, ebenfalls eine Software für E-Commerce, wurde von Adobe aufgekauft. Das macht die WooCommerce aus Sicht von Mitchell und Dominik zur Nummer Eins der Open Source Programme für E-Commerce, da Adobe sehr wahrscheinlich den Fokus weiter auf ihr Kerngeschäft halten wird, nämlich die Creative Cloud und alle Apps darin.
Aber auch weil es immer mehr Debatten über das Prinzip Open Source an sich gibt, steigt die Relevanz vom Plug-in nach Meinung der zwei Kanadier. Warum Open Source wichtig ist, wie man die Kontrolle über die eigenen Daten behält, diese Fragen machen das Plug-in ihren Augen nur noch stärker.
Das Festhalten an der Idee von Open Source Software erhoffen sie sich auch von WordPress selbst. „Mit der Richtung, in die das Internet sich gerade entwickelt, ist das wichtiger denn je“, findet Mitchell. Dominik wünscht sich außerdem, dass WordPress den Gemeinschaftsgeist, den die Plattform wecken kann, nicht aus den Augen verliert. „Alles ist einfacher in der Gruppe, als es alleine zu machen.“ Die Möglichkeit, zu kommunizieren und sich auszutauschen, das findet er das wichtige und besondere an WordPress. Sie ermutigen die Zuschauer des Interviews deshalb auch, eigene MeetUps und Treffen zu organisieren. Die WordPress-Community ist nun mal eine ganz besondere, es lohnt sich, sich auch offline zu treffen, finden die zwei.

Als Mitchell und Dominik WooCommerce für sich entdeckten, steckte das Plug-in noch in seinen Kinderschuhen. Mittlerweile ist es eines der erfolgreichsten Plug-ins für WordPress.
„Ich bin sehr froh, Teil dieser Industrie zu sein“, sagt Dominik Sauter. Ihre Agentur ist mittlerweile weltweit aktiv. Die zwei wollen von überall aus aktiv sein können, ihre Kollegen sitzen nicht nur in Nordamerika, sondern auch in Europa, Südamerika – insgesamt in zehn verschiedenen Ländern. Aber auch in ihrer Heimat Kanada halten sie die Fahne für WooCommerce hoch. Mitchell ist nämlich der Organisator des WooCommerce MeetUps in Toronto, sucht aber auch hier noch nach Hilfe um dieses MeetUp weiter zu etablieren.

Wie viele Pflichtfelder gehören in ein Kontaktformular?

Wie viele Pflichtfelder gehören in ein Kontaktformular?

Mit dem Plug-In WooCommerce lässt sich eine Seite auf WordPress leicht in einen Online-Shop verwandeln und um viele Funktionen ergänzen. Und wenn ein potentieller Kunde diesen Shop dann findet, möchte er möglicherweise Kontakt aufnehmen. Dafür steht meist ein handliches Kontaktformular zur Verfügung. Aber wie viele Felder braucht dieses Formular eigentlich?

Die Faustregel für ein gutes Kontaktformular ist: Fragt nur so viele Informationen ab wie unbedingt nötig. Auch wenn man gerne so viele Dinge wie möglich erfahren möchte, weniger ist in diesem Fall mehr. Im Großteil aller Fälle ist eine Email-Adresse vollkommen ausreichend. Fragt nach dieser, und kümmert euch um die restlichen Details, wenn und falls sie notwendig werden.
Denkt auch daran, dass das Verhältnis gewahrt bleibt zwischen dem Zweck der Kontaktaufnahme und der Menge an Informationen, die abgefragt werden. Geht es nur darum, den Erstkontakt zwischen Unternehmen und Kunde herzustellen, ist gar nicht viel gefordert. Fragt also erst einmal nicht nach zu viel. Dinge wie die Durchwahl und der Name des Abteilungsleiters sind Einzelheiten, die man bedenkenlos auch noch später klären kann.

Wenn ihr euch darauf festgelegt habt, was alles ins Kontaktformular gehört, dann denkt auch unbedingt an die DSGVO – die Datenschutz-Grundverordnung. Verlinkt die Datenschutzbestimmungen, sodass der Kunde weiß, was eigentlich mit den abgefragten Daten passiert, nachdem er auf „senden“ geklickt hat. Fügt am besten eine Checkbox hinzu, die markiert werden muss, bevor das Formular überhaupt abgeschickt werden kann. Damit seid ihr auf jeden Fall auf der sicheren Seite.

Emojis in Titel – welche sind erlaubt & sinnvoll?

Welche Emojis kannst Du für bessere Google-Ergebnisse mit WordPress nutzen?
Emojis sind aus der modernen Kommunikation nicht mehr wegzudenken. Die smarten Icons helfen uns einerseits dabei, Nachrichten in WhatsApp oder Skype kurz und prägnant zu halten und können andererseits auch dafür eingesetzt werden, einem Beitrag auf Twitter oder Instagram den gewünschten Nachdruck zu verleihen. Doch Emojis können noch viel mehr. So zeigen neueste Untersuchungen, dass Emojis auch den Erfolg einer Webseite beeinflussen können und somit zu einem immer wichtigeren Marketinginstrument werden. Doch können Emojis die Klickraten wirklich verbessern und auf was muss beim Einsatz von Emojis geachtet werden?

Warum sind Emojis so beliebt?

Studien belegen, dass mehr als 92 % aller Internetnutzer Emojis zumindest gelegentlich verwenden. Dieses Verhalten ist nicht verwunderlich, da wir Menschen aufgrund unserer Veranlagung Bilder wesentlich schneller verarbeiten können als textuelle Nachrichten. Zudem verbinden wir mit einem Bild oftmals eine bestimmte Emotion, wodurch auch mit fremden Kommunikationspartnern im Nu eine gewisse Vertrauensbasis geschaffen werden kann. Schlussendlich helfen uns Emojis auch dabei Sprachbarrieren abzubauen, da Emojis universell über Sprachgrenzen hinweg verständlich sind.

Emojis auf Google

Google war nicht immer ein Fan von Emojis. So unterstützte der Suchmaschinengigant die cleveren Symbole zwar ab dem Jahr 2012 in seiner mobilen Version, stellte den Support für dieses Feature 2015 jedoch wieder ein. Seit Mai 2016 werden Emojis erneut auch in der Desktopversion von Google unterstützt, wobei nicht alle Emojis zugelassen sind. Zudem zeigt Google die Emojis nur dann an, wenn sie relevant sind und dabei helfen, die für Google so wichtige User Experience zu verbessern.

Wie funktionieren Emojis bei Google

Gibt ein Benutzer beispielsweise Emojis, die eine Pizza illustrieren, in das Suchfeld ein, so schließt Google aus dieser Suchanfrage, dass der User etwas zum Thema Essen sucht. Im Suchergebnis werden dann die passenden Einträge zur Suchanfrage angezeigt. Verfeinert der Benutzer die Suche beispielsweise mit der zusätzlichen Angabe einer Stadt, so beinhalten die Listings auch Pizzerien in der gesuchten Stadt. Für Webseitenbetreiber ist dieses Verhalten überaus interessant, da sie so ihre Metabeschreibung, ihren SEO-Titel oder aber auch ihre Unternehmensbeschreibung bei Google My Business mit Emojis gezielt aufwerten können. Dadurch kann die CTR (Click-Through-Rate) verbessert werden, was wiederum zu einem höheren Ranking bei Google führt.

Snippet-Optimierung mit Emojis

Die Verwendung von Emojis in der Meta-Description hat jedoch auch aus anderen Gründen einen positiven Effekt auf die Klickrate. Wissenschaftler untersuchten, wie Benutzer reagieren, wenn ihnen 10 homogene Suchergebnisse angezeigt werden, wobei eines Emojis enthält. Die Ergebnisse zeigten, dass die Probanden sich viel häufiger für genau das Suchergebnis entschieden, welches Emojis beinhaltete. Somit konnte bewiesen werden, dass der Einsatz von Emojis in der Metabeschreibung einen positiven Einfluss auf die Klickrate hat.

Warum erhöhen Emojis in der Meta-Description die Klickrate?

Menschen reagieren viel stärker auf optische Reize als auf textuelle Beschreibungen. Dabei haben User bei der Anzeige von Emojis das Gefühl, direkt in einen Dialog mit dem Webseitenbetreiber zu treten. Der Benutzer fühlt sich daher wesentlich verbundener mit dem Ersteller und auch das Vertrauen in eine Webseite kann durch den Einsatz von Emojis gestärkt werden.

Wie können Emojis bei Google verwendet werden?

Emojis können sowohl in die Meta-Description als auch in den Titel eingebunden werden. Dabei muss das Emoji lediglich über Copy & Paste direkt in den Browser kopiert und an der gewünschten Position eingefügt werden. Zudem lassen sich Emojis auch bei Google AdWords Ads verwenden, auch wenn nicht alle Emojis erlaubt sind. Um den Erfolg einer Kampagne festzustellen, empfiehlt es sich daher, zwei Aufträge zu erstellen, wobei ein Auftrag Emojis enthält und der andere eine rein textuelle Beschreibung. Im Nachhinein kann dann evaluiert werden, welche Order das bessere Resultat lieferte.

Was gilt es beim Einsatz von Emojis zu beachten

Emojis sollten immer zweckdienlich und sparsam eingesetzt werden. So kann sich der Einsatz von Emojis für einen Freizeitpark oder ein Hotel durchaus positiv auf die Klickraten auswirken, auf der Webseite eines Rechtsanwalts jedoch das genaue Gegenteil bewirken. Zudem belegen Studien, dass der übermäßige Einsatz von Emojis nicht nur einen negativen Einfluss auf die Reputation der Webseite haben kann, sondern von Usern oftmals sogar als Spam eingestuft wird.

Emojis und Google AdWords Ads

Google hat bis dato noch kein offizielles Statement veröffentlicht, dass Emojis auch in Google AdWords Kampagnenaktiv unterstützt werden. Zudem gibt es auch keine Metriken oder Anforderungen, welche Emojis von Google überhaupt akzeptiert werden. Im schlimmsten Fall kann der Einsatz von Emojis somit dazu führen, dass der Account von Google gebannt wird. Um dies zu vermeiden, sollten Emojis in AdWord Ads daher immer mit Bedacht gewählt und einzeln getestet werden.

Fazit

Emojis sind ein beliebtes Gestaltungs- und Kommunikationsmittel, welches deine Klickraten und dein Ranking positiv beeinflussen kann. Die smarten Symbole gelten dabei als universelle Sprache, die besonders bei Millennials und der Generation Z hoch im Kurs steht, um Gefühle auszudrücken und Sprachbarrieren zu überwinden. Da Google jedoch nicht alle Emojis akzeptiert und der inflationäre Gebrauch der Icons das genaue Gegenteil bewirken kann, solltest du Emojis immer nur überlegt und zweckmäßig verwenden. Hierzu hat Sistrix auch eine Liste herausgebracht, auf der die gängigsten Emojis zu sehen sind. Viel Spaß beim Ausprobieren!