WooCommerce

Welches Hosting-Paket ist für mich das richtige?

Welches Hosting-Paket ist für mich das richtige?

Ob bei einer kleinen Firma oder bei einem Selbstständigen, irgendwann kommt der Tag für eine professionelle Webseite.

Üblicherweise stellt man sich dann folgende Fragen:

  • Soll ich ein Content Management System benutzen?
  • Und wenn ja, welches?
  • Wie und wo hoste ich meine Webseite?
  • Was darf ein Hosting Paket kosten?

Aber bevor das Ganze zu komplex wird, sollte man eine Grundregel beherzigen. Wenn Du noch keine Webseite oder einen Shop online hast, dann starte möglichst klein. In der Regel benötigt man für den Start keine großen Hosting-Pakete. Daher bieten viele Hosting-Provider Start-Pakete an, die die Bedürfnisse für den Beginn mit einer Webseite oder einem Shop abdecken.

In diesem Beitrag erkläre ich welche Hosting-Anbieter es gibt und worauf man bei der Auswahl achten sollte.

WordPress und WooCommerce

Bei der Frage, ob man ein Content Management System (CMS) nutzen sollte, kann es nur eine Antwort geben. JA! Aber warum?

Klar, mit etwas Erfahrung und Kenntnissen in HTML und CSS könnte man durchaus ohne CMS auskommen. Da aber viele Betreiber einer Webseite oder eines Shops nicht unbedingt über Programmierkenntnisse verfügen, bietet sich ein CMS an. Denn mit einem CMS kann man sehr bequem und auch professionell Texte erstellen, bearbeiten und veröffentlichen.

Welches CMS ist für den Start am besten geeignet?

Es gibt auf dem Markt verschiedene CMS Lösungen. WordPress ist zur Zeit das beliebteste CMS. Und das zu Recht. WordPress lässt sich oftmals einfach per WordPress-Hosting auf dem Server eines Anbieters installieren und pflegen. Des Weiteren gibt es regelmäßige WordPress Updates, die die Sicherheit des CMS erhöhen.

Außerdem bietet WordPress viele kostenlose Plugins und Design-Vorlagen an. Für den Anfang reichen diese Funktionen vollkommen aus. Wenn die Webseite anschließend komplexer werden sollte, dann lassen sich viele Plugins und Templates mithilfe eines Programmierers anpassen.

WooCommerce Plugin als Alternative für ein Shopsystem

WordPress bietet eine Onlineshop Lösung namens WooCommerce an. Klar, man kann auch zu größeren Software Lösungen wie Magento greifen, aber das muss nicht sein. Die großen Shop-Lösungen sind oftmals im Backend sehr aufwendig zu pflegen. Des Weiteren benötigt man relativ schnell die Hilfe eines Programmierers, um den Shop entsprechend anpassen zu können.

WooCommerce ist streng genommen ein WordPress Plugin. Für einen Shop in Deutschland empfiehlt es sich das Plugin WooCommerce Germanized zu nutzen, da mit dem Plugin die deutschen Rechtsgrundlagen berücksichtigt werden. Zu diesem Plugin findest Du viele freie und kostenpflichtige Erweiterungen, um Deinen Shop optimal anpassen zu können.

Auswahl an Hosting Paketen

Grundsätzlich empfiehlt es sich vor dem Buchen eines Hosting Pakets Google zu befragen. Es gibt viele Internetseiten, die möglichst unabhängig die Vor- und Nachteile von Hosting-Paketen aufzeigen.

Webhosting ist ein stark umkämpftes Massengeschäft. Je günstiger der Anbieter, desto eher musst Du Abstriche machen.

Anbieter mit kostenlosen Webspace sind für professionelle Seiten eher nicht zu empfehlen. Die Seiten dieser Anbieter haben deutlich öfter technische Ausfälle. Aber auch die Ladezeiten können bei größeren Seiten zu einem Problem werden. Außerdem schalten günstige Anbieter oftmals Werbung auf der gehosteten Seite. Fremde Werbung sollte man allerdings bei einer Firmenseite vermeiden.

Aber auch bei den Paketen von größeren Anbietern wie MITTWALD oder ALL-INKL.COM sollte man die Angebote vergleichen, da viele der aufgezählten Features nicht immer wichtig sind.

Diese vier Entscheidungskriterien solltest Du bei der Wahl eines geeigneten Hosting-Paketes im Auge haben:

Erreichbarkeit

Die Erreichbarkeit der Webseite oder des Shops ist eine sehr wichtige Entscheidungsgrundlage für einen Hosting-Anbieter. Denn es gibt nichts Schlimmeres, als dass Dein Onlineshop nicht erreichbar ist.

Wichtig: Beim Vergleich verschiedener Anbieter wird man feststellen müssen, dass alle Anbieter eine Erreichbarkeit von über 99% anbieten und die Angebote sich lediglich in den Nachkommastellen unterscheiden. Auf den ersten Blick scheint damit alles in Ordnung zu sein. Aber Vorsicht! Auf das Jahr betrachtet unterscheiden sich die Angebote dann doch, nämlich mit Ausfallzeiten von wenigen Minuten bis zu einer Stunde.

Rechenkapazitäten und Datenanbindung

Auch die Rechenkapazitäten des Anbieters sind relevant. Verfügt der Anbieter über ein oder mehrere Rechenzentren? Mit wie vielen Nutzern teile ich mir den Server? Kann ich auch einzelne Serverplätze mieten? Wie sieht es mit den Ladezeiten aus? Denn je schneller die Webseite geladen werden kann, umso besser!

Backups

Backups sind ebenfalls relevant als Entscheidungsgrundlage. Das Hosting-Paket sollte unbedingt Backups enthalten, sodass Du bei gravierenden Fehlern jederzeit auf eine ältere Version Deines Shops oder Deiner Webseite zugreifen kannst.

Service ist wichtig

Neben dem Umfang und Preis-Leistungs-Verhältnis eines Hosting-Pakets spielt auch der technische Service eine wichtige Rolle. Oftmals wird dieser Faktor bei der Auswahl von günstigen Hosting-Paketen vergessen.

Aber gerade wenn die Webseite oder der Onlineshop größer werden, ist eine gut funktionierende Hotline überlebenswichtig. Es gibt nichts Schlimmeres, wenn ein gut laufender Shop vierundzwanzig Stunden nicht mehr erreichbar ist.

Daher sollte man den Service per Telefon und E-Mail testen. Gute Anbieter reagieren in aller Regel in kürzester Zeit, nachdem das Ticket eingegangen ist. Sollte das nicht der Fall sein, empfiehlt es sich langfristig einen anderen Anbieter zu suchen. Und das möglichst schnell. Der Umzug eines Shops bringt naturgemäß auch technische Risiken mit.

Das sind einige Punkte, die Du bei der Auswahl eines Hosting-Paketes beachten solltest. Bei konkreteren Fragen gerne schreiben!

Wie viele Bilder kann man in WordPress ablegen?

Wie viele Bilder kann man in WordPress ablegen?

Ein Blogbeitrag muss nicht nur aus Text bestehen. Ihn mit Fotos aufzulockern, ist aus mehreren Gründen sinnvoll. Zum einen bieten sie eine optische Abwechselung für den Leser. Das Erscheinungsbild des Textes wird nicht von einer „Bleiwüste“ dominiert, sondern ist in kleine Portionen unterteilt. Zum anderen sorgen Bilder auch für eine bessere Auffindbarkeit der Website durch eine Suchmaschine. Deswegen stellt sich für viele Benutzer von WordPress die Frage: Wie viele Bilder kann man in WordPress ablegen?

Die Antwort darauf ist ziemlich simpel. Wenn Du WordPress zum Verwalten Deiner Website oder Deines Blogs verwendest, musst Du Dich keinen technischen Einschränkungen unterwerfen. Die einzige Grenze ist durch den Speicherplatz definiert, den Du bei einem Webhoster gebucht hast. Dieser ist allerdings nicht unveränderbar festgelegt. Sollte sich im Laufe der Zeit herausstellen, dass der gebuchte Speicherplatz nicht mehr ausreichen sollte, kann das Paket beim Webhoster erweitert werden.

Bedienung erfolgt per Drag-&-Drop

Je mehr Bilder Du in den Beiträgen verwendest, desto wichtiger ist es, den Überblick über die Dateien zu behalten. Das heißt: Sie sollten in einer durchdachten Ordnerstruktur abgelegt und richtig benannt sein. Damit dies im Backend von WordPress gut funktioniert, sind die richtigen Plugins hilfreich. Eines davon ist „Real Media Library„ (RML). Mit ihm kannst Du nicht nur Fotos verwalten. Auch Video-, Audio- und PDF-Dateien sind mit ihm spielend leicht zu organisieren. Das liegt an der einfachen Handhabung. Per Drag-&-Drop kannst Du zum einen auf direktem Weg eine Datei von der Festplatte aus in das WordPress System ziehen. Zum anderen ist es so möglich, die hochgeladenen Bilder in den Ordnern zu platzieren. Ebenso können mit RML mit wenigen Klicks Bildergalerien erstellt werden, die auf der Website eingebunden werden können.

Ergänzung zu vielen anderen WordPress Plugins

Weiterhin bietet das Plugin Schnittstellen zu anderen WordPress Plugins, die einen reibungslosen Workflow erlauben. So eignet sich die Erweiterung Global Gallery gut in der Kombination von RML. Sie zeichnet sich dadurch aus, dass Bildergalerien mit ihr noch individueller gestaltet werden können. Außerdem ist das Tagging von Fotos optimiert, was gleich mehrere Vorteile mit sich bringt. Wenn Du die Bilder beim Upload in das System mit Schlagworten (Tags) versiehst, können sie einfacher gefunden werden. Das heißt, Du brauchst nur einen Suchbegriff in eine Suchmaske schreiben, damit die Dateien gefunden werden. Es weiterer Vorteil ist die Suchmaschinenoptimierung. Sie wird meist mit dem Begriff SEO abgekürzt. Damit diese möglichst effizient eingesetzt werden kann, sollten die Bilder nicht nur mit Tags versehen sein, sondern auch mit Metadaten und Beschreibungstexten. Somit steht den Crawlern der Suchmaschinen eine größere Datenmenge zur Verfügung, die sie auslesen und verarbeiten können.

Auch mit dem eCommerce Plugin WooCommerce kann Real Media Library kombiniert werden. So kannst Du die Fotos zu den unterschiedlichen Produkten aus Deinem Onlineshop einfach verwalten. Auch bei den WordPress Themes zeigt RML eine große Kompatibilität. Es gibt keine Einschränkungen, mit welchen Themes es verwendet werden kann.

User sind mit dem WordPress Plugin zufrieden

Im Preis von 25 US-Dollar, die für den Kauf des Plugins einmalig gezahlt werden müssen, ist ein sechsmonatiger Support durch den Entwickler inbegriffen. Gegen eine zusätzliche Gebühr von 7,50 US-Dollar kann dieser Support auf eine Dauer von zwölf Monaten ausgeweitet werden.

Die User, die das Plugin verwenden, sind mit ihm sehr zufrieden. Es hat derzeit eine durchschnittliche Bewertung von 4,85 Sternen erhalten. Bei knapp 90 Prozent aller Bewertungen haben die Nutzer die volle Punktzahl von fünf Sternen verteilt. Damit ist die Real Media Library das Plugin mit den besten Bewertungen in seiner Kategorie. Die Nutzer heben die einfache Bedienbarkeit und den guten Support durch den Entwickler hervor. Auch der Support wurde angesichts der kurzen Reaktionszeit, in der ein Fragesteller eine Antwort erhält, bereits ausgezeichnet. Der Entwickler des Plugins ist Matthias Günter, der in der WordPress Community als MatthiasWeb in Erscheinung tritt.

Bei dem Plugin handelt es sich um ein etabliertes Produkt. Es ist seit mehr als drei Jahren für WordPress erhältlich und wird durch regelmäßige Updates auf den neuesten Stand gebracht. Es ist kompatibel mit den gängigen Browsern. Sowohl im Internet Explorer (Generationen IE7 bis IE11) als auch in Firefox, Safari, Opera, Chrome und Edge kann es verwendet werden. Auch auf Geräten mit einem Touchdisplay kann die Erweiterung genutzt werden.

Fazit

Die Real Media Library ist ein hochwertiges Produkt, das zu einem günstigen Preis gekauft werden kann. Die zeitliche Begrenzung von zunächst sechs Monaten bezieht sich nur auf den Support durch den Entwickler. Das Plugin kann zeitlich unbegrenzt genutzt werden. Das bedeutet auch, dass es für die Verfügbarkeit von Updates keine Einschränkungen gibt. Dass der Zeitraum für den Support eingeschränkt ist, ist nicht zwangsläufig ein Nachteil. Oft wird er nur während der Implementierung beziehungsweise Testphase benötigt. Ist das Plugin einmal eingerichtet und verstanden, sind die wichtigsten Fragen geklärt. Außerdem kann die Community weiterhelfen, falls Probleme bei der Anwendung auftreten sollten.

Backup Deiner WordPress-Seite: Wie häufig und wie?

Backup - Wie oft?

Die Sicherung Ihrer Website kann sich als beängstigend erweisen. Backups sind zweifellos wichtig: Eine Studie ergab, dass 60% der kleinen Unternehmen, die Datenverlust erleiden, innerhalb von sechs Monaten nach dem Auftreten aus dem Geschäft aussteigen. Aber die Frage ist, wie Sie die Kosten minimieren und gleichzeitig Ihre Website sicher halten können.

Die Suche nach Ratschlägen im Internet bringt viele Meinungen aus unendlichen Blickwinkeln hervor. Es wird nicht lange dauern, bis Sie anfangen, über Teil-Backups, Voll-Backups, rotierende Zeitpläne und andere Fachbegriffe zu lesen, die Sie verwirren. Lassen Sie uns einen Blick darauf werfen, wie die richtige Häufigkeit für Ihre Standortbackups ist und zudem weitere wichtige Punkte, die Sie bei Ihrer Entscheidung berücksichtigen sollten.

Häufige WordPress Backups tragen wesentlich zur Effizienz Ihrer WordPress-Wiederherstellung bei. Der Kampf besteht zwischen ressourcenintensiven stündlichen Backups und seltenen Backups, die das Risiko eines Datenverlustes erhöhen. Wissen Sie, was die richtige Antwort ist?

Die Häufigkeit von WordPress Backups ist ein viel diskutiertes Thema. Ich denke, dass WordPress-Seiten idealerweise mindestens einmal täglich gesichert werden müssen. Dies ist eine naheliegende Erkenntnis, wenn Sie bedenken, dass alle Backups für die Wiederherstellung Ihrer Website vorgesehen sind. Das bedeutet, dass Sie den Datenverlust minimieren können, wenn Sie Ihre WordPress-Seite wiederherstellen wollen.

Tägliche Backups sind jedoch keine „hohen Frequenzen“. Verschiedene Standortvarianten erfordern Backups mit unterschiedlichen Frequenzen. Tägliche Backups schaffen ein Gleichgewicht zwischen der Minimierung von Datenverlusten und dem Verzicht auf zu viele Ressourcen der Server Ihrer WordPress-Seite. Eine häufigere Sicherung, insbesondere wenn sie ineffizient durchgeführt wird, kann jedoch die Leistung Ihrer Website beeinträchtigen. Andererseits kann die seltene Sicherung, wie bei einem wöchentlichen / monatlichen Backup-Zeitplan, bedeuten, dass Sie erhebliche Datenmengen verlieren.

WordPress Backup-Frequenz

Warum tägliche Backups erstellen?

Es wurde bereits erwähnt, dass tägliche Backups sicherstellen, dass Aktualisierungen aller Beiträge und Seiten Ihrer Website gespeichert werden. WordPress-Benutzer, die kleinere Websites verwalten, haben möglicherweise das Gefühl, dass tägliche Backups nicht so wichtig sind. Dies kann daran liegen, dass die Website nicht mit neuen Beiträgen aktualisiert wird. Allerdings ist zu bedenken, dass WordPress-Seiten auf Plugins und Themen basieren, die häufig aktualisiert werden. Ältere Backups werden diese Updates nicht enthalten und die Wiederherstellung ist nicht sehr effizient. Dies kann auch Sicherheitsprobleme verursachen, da Plugin- und Designänderungen auch Sicherheitsupdates enthalten.

Wiederherstellen aus älteren WordPress-Backups

Wenn ältere Backups wiederhergestellt werden, dann müssen Sie möglicherweise zurückgehen und alle Plugins, Designs und sogar den WordPress-Kern aktualisieren. Dies ist unter Umständen nicht möglich, wenn Sie mehrere Websites besitzen oder viele Plugins und Designs auf Ihrer Website haben.

Außerdem werfen Backups Kompatibilitätsprobleme auf. Wenn Sie ältere Backups wiederherstellen, können Sie diese Probleme erst dann testen, wenn die Website wiederhergestellt wurde und die Updates durchgeführt wurden. Je aktueller das Backup jedoch ist, desto einfacher ist es, auf Funktionalität zu testen.

Welche Art von WordPress Website gibt es?

E-Commerce-Seiten & Beliebte Blogs

Während tägliche Backups eine gute Option sind, kann es für E-Commerce und populäre Blogs immer noch nicht genug sein. Für E-Commerce-Websites ist es von entscheidender Bedeutung, Transaktionen, Daten über ausstehende Bestellungen und den Lieferstatus von Bestellungen mit höchster Dringlichkeit zu verfolgen. Für beliebte Blogs können Kommentare und Inhalte sehr regelmäßig generiert werden – dazu gehören auch Nachrichtenseiten. In solchen Fällen sind Echtzeit-Backups die Lösung.

Echtzeit-Backups für WordPress-Sites

Backups in Echtzeit sollen jede Änderung speichern, sobald die Änderungen vorgenommen wurden oder zumindest so schnell wie möglich. Das Problem dabei ist natürlich die Auswirkung auf die WordPress-Standortleistung. Wenn es jedoch richtig gemacht wird, können Echtzeit-WordPress-Backups eine umfassende Lösung sein.

Echtzeit-Backup-Lösungen für WordPress-Sites verfolgen Änderungen und sichern nur diese Änderungen an der Website so schnell wie möglich. Da nur die Änderungen gesichert werden, können auch große Websites mit häufigen Updates und Änderungen vollständig gesichert werden, ohne die Leistung der Website zu beeinträchtigen. Es gibt jedoch verschiedene Methoden, um dieses Ergebnis zu erzielen und die Resultate variieren je nachdem, wie effektiv Ihr Backup-Plugin die Arbeit erledigt.

Die Häufigkeit ist der Schlüssel zu sicheren WordPress-Backups

Wenn Backups es Ihnen nicht ermöglichen, effiziente Wiederherstellungen durchzuführen, dann ist der springende Punkt verfehlt worden. Die Erstellung von täglichen oder Echtzeit-Backups ist der Schlüssel zu funktionalen Backups, die für die Wiederherstellung bereitstehen. Ein WordPress Backup-Service kann es Ihnen ermöglichen, nicht nur die Häufigkeit Ihrer Backups zu automatisieren, sondern auch sicherzustellen, dass Ihre Backups auch anderen bewährten Praktiken von WordPress Backups folgen.

Quo vadis, WooCommerce?

WooCommerce Interview mit Mitchell Callahan & Dominik Sauter | SAUCAL beim WCEU 2018 Belgrad

Dass Magento von Adobe gekauft wurde, wird sich auch auf WooCommerce auswirken, da sind sich viele User sicher. Doch wie wird sich das Plug-in entwickeln und was hat sich in der Vergangenheit bereits getan? Darüber haben Kanadas einzige Experten für das Plug-in, Mitchell Callahan und Dominik Sauter in einem Interview gesprochen.

Viele Online-Händler oder Betreiber von E-Commerce-Plattformen sind mit WordPress vertraut, arbeiten bereits seit vielen Jahren damit. Für das Plug-in gilt das aber nicht unbedingt. Da kommen Mitchell und Dominik ins Spiel. Sie sind die Gründer der Agentur Sau/Cal aus Calgary in Kanada. Als Experten für WooCommerce beraten sie User im Umgang mit der Erweiterung.
Beim WordCamp 2018 erklären sie im Interview, dass es bei der Beratung zum Beispiel auch darum geht, die Marketing- und Verkaufsstrategien ihrer Kunden perfekt mit dem Plug-in zu verbinden. „Was sind externe Systeme, die wir in den Store integrieren müssen?“, ist eine der Fragen, die sich Mitchell und Dominik immer stellen, wenn sie mit einem neuen Kunden zusammen arbeiten. Eine Herausforderung ist es auch, den Leuten zu erklären, dass die Arbeit mit dem Plug-in ein Prozess ist.
„Du kannst es nicht einfach installieren und die Sache dann dabei belassen“, sagt Dominik. Updates und Wartungen des Plug-ins gehören dazu, das müssen manche Kunden erst verstehen.
Gerade Updates können aber eine gute Sache sein, nicht nur für Sau/Cal, auch für ihre Kunden. Dominik erzählt, dass die Skalierbarkeit der Shops früher oft ein Problem war. „Wir haben dann selber benutzerdefinierte Tabellen erstellt“, sagt er – nicht ohne Stolz. Damit konnten sie die Shops beschleunigen. Dieses Problem haben die Entwickler aber mittlerweile selbst erkannt, für die nächsten Updates arbeiten sie anscheinend an einer Lösung.
WooCommerce ist ein Plug-in, das aus einer einfachen Website auf WordPress einen Online-Shop macht. Was der Shop verkauft, spielt dabei aber keine Rolle. Für einen Kunden haben Mitchell und Dominik zum Beispiel an einem Abo-Service für Video-Tutorials gearbeitet. Auf phlearn.com kann man alles rund um Photoshop lernen. „Ich liebe es, mir die Seite anzuschauen“, sagt Mitchell. „Sie ist einfach wunderschön.“ Und zu wissen, dass sie mit dem Plug-in gebaut wurde, macht es für ihn nur noch besser.

Und wo geht es in Zukunft mit dem WordPress-Plug-in hin? An Performance und Skalierbarkeit müssen die Entwickler wirklich arbeiten, da sind sich Mitchell und Dominik einig. „Ich hab so langsam keine Lust mehr, darüber zu reden“, sagt Mitchell.
Ansonsten sind die zwei aber optimistisch. Magento, ebenfalls eine Software für E-Commerce, wurde von Adobe aufgekauft. Das macht die WooCommerce aus Sicht von Mitchell und Dominik zur Nummer Eins der Open Source Programme für E-Commerce, da Adobe sehr wahrscheinlich den Fokus weiter auf ihr Kerngeschäft halten wird, nämlich die Creative Cloud und alle Apps darin.
Aber auch weil es immer mehr Debatten über das Prinzip Open Source an sich gibt, steigt die Relevanz vom Plug-in nach Meinung der zwei Kanadier. Warum Open Source wichtig ist, wie man die Kontrolle über die eigenen Daten behält, diese Fragen machen das Plug-in ihren Augen nur noch stärker.
Das Festhalten an der Idee von Open Source Software erhoffen sie sich auch von WordPress selbst. „Mit der Richtung, in die das Internet sich gerade entwickelt, ist das wichtiger denn je“, findet Mitchell. Dominik wünscht sich außerdem, dass WordPress den Gemeinschaftsgeist, den die Plattform wecken kann, nicht aus den Augen verliert. „Alles ist einfacher in der Gruppe, als es alleine zu machen.“ Die Möglichkeit, zu kommunizieren und sich auszutauschen, das findet er das wichtige und besondere an WordPress. Sie ermutigen die Zuschauer des Interviews deshalb auch, eigene MeetUps und Treffen zu organisieren. Die WordPress-Community ist nun mal eine ganz besondere, es lohnt sich, sich auch offline zu treffen, finden die zwei.

Als Mitchell und Dominik WooCommerce für sich entdeckten, steckte das Plug-in noch in seinen Kinderschuhen. Mittlerweile ist es eines der erfolgreichsten Plug-ins für WordPress.
„Ich bin sehr froh, Teil dieser Industrie zu sein“, sagt Dominik Sauter. Ihre Agentur ist mittlerweile weltweit aktiv. Die zwei wollen von überall aus aktiv sein können, ihre Kollegen sitzen nicht nur in Nordamerika, sondern auch in Europa, Südamerika – insgesamt in zehn verschiedenen Ländern. Aber auch in ihrer Heimat Kanada halten sie die Fahne für WooCommerce hoch. Mitchell ist nämlich der Organisator des WooCommerce MeetUps in Toronto, sucht aber auch hier noch nach Hilfe um dieses MeetUp weiter zu etablieren.

Warum sollte ein Düsseldorfer nach Köln fahren? – Einladung zum WordCamp Cologne

WordCamp Cologne 2018 - Warum sollte ein Düsseldorfer nach Köln fahren?
Zweitklassiger Fußball und abgestandenes, schales „Bier“. Köln, das wissen nicht nur wir in Düsseldorf, ist nur selten eine Reise wert. Warum also dieses entwürdigende Posting? Warum dieser Kniefall vor der französischen Kolonie? Warum der Aufruf diese trostlose Stadt zu besuchen? Nun ja.

Das WordCamp Cologne 2018 steht vor der Tür und, so weh es tut, man muss den Organisatorinnen und Organisatoren drüben im Domstädtchen hinter Leverkusen lassen, dass sie da in den letzten beiden Jahren echt ganze Arbeit geleistet haben. Eine kleine Oase der Zivilisation mitten im Ödland. Coole Leute, spannende Sessions und genau die richtige Mischung aus geplanter Organisation und spontan-chaotischen Events rund um WordPress, Online-Publishing und WooCommerce. Erklären lässt sich das alles wohl nur, wenn man einen Blick auf die Teilnehmerliste wirft und sieht, dass nicht nur Kölner Querulanten sondern Teilnehmer aus dem ganzen Rheinland und darüber hinaus auflaufen werden.

Das ganze findet am 20. und 21. Oktober am Campus Köln der HMKW Hochschule für Medien, Kommunikation und Wirtschaft statt. Dabei ist es wichtig zu wissen, dass das eigentliche Barcamp am 20. über die Bühne geht und am 21. der sogenannte Contributor Day stattfindet (mehr dazu unten).

Das eigentliche WordCamp am 20. Oktober findet als normales Barcamp statt. Das bedeutet keine festgelegten Timetables, sondern spontane Workshops und Vorträge, Ideenaustausch und Raum für gemeinsame Projekte. Dabei steht nicht fest, ob es eher technisch zugehen wird, um gesellschaftliche Themen, Communitymanagement oder den Aufbau von E-Commerce-Lösungen mit Systemen wie WooCommerce gehen wird. Letztlich hängt so etwas natürlich immer auch von den Menschen ab, die vor Ort sein werden. In den letzten Jahren hat das WordCamp Cologne sich durch eine extrem sympathische und bereichernde Mischung aus Teilnehmerinnen und Teilnehmern mit verschiedenen Interessensschwerpunkten und Skill-Levels ausgezeichnet. Sprich: Unsere Kölner Gastgeber konnten von uns Düsseldorfern noch eine Menge lernen (und, das muss aber unter uns bleiben, vielleicht auch umgekehrt 😉 ).

Ich persönlich hoffe, nicht zuletzt regen Austausch zu WooCommerce, dem wohl momentan besten WordPress-Shop-Plugin, pflegen zu können. Das Thema treibt mich ja nun nicht erst seit gestern um. Wenn ihr also Lust habt, auch spontan, eine gemeinsame Session dazu abzuhalten, schreibt mir gerne noch oder sprecht mich einfach vor Ort an. Mit solchen E-Commerce-Lösungen wird noch einmal deutlich, dass WP längst nicht mehr nur ein Blogsystem ist, sondern als ausgewachsenes CMS fungiert. Um so wichtiger finde ich es, hier die Vor- und Nachteile gemeinsam zu besprechen, Lösungen für Probleme zu entwickeln und zu erörtern, wohin die Reise führt. Klar, solche Plugins sind nicht die eine Zukunft von WordPress, aber sie sind ein wichtiger Teil. Bei neuen Entwicklungen und Trends am Ball zu bleiben ist insofern enorm wichtig.

Das gleiche gilt aber natürlich auch für die Myriaden an weiteren Plugins, die für WordPress existieren. Jedes davon könnte das nächste große Ding sein und unsere Plattform in der Zukunft nach außen verkörpern. Pagebuilder, Cacheing-Systeme und so weiter und so fort. Langweilig wird es beim WordCamp Cologne also wohl eher nicht werden.

Am 21. findet dann der Contributor Day statt. Beim Contributor Day geht es darum, der WordPress Community gemeinsam etwas zurück zu geben. Plugins, Patches, Dokus… you name it! Wer am Contributor Day teilnehmen möchte, muss nicht unbedingt auch programmieren können (ein etwas tiefgreifenderes Verständnis der Technik schadet aber natürlich nicht), es gibt typischerweise immer auch genug anderes zu tun. Als Open-Source-Projekt ist WordPress auf Input und Ideen aus der Community angewiesen. Um so wichtiger, dass die Nutzer sich auch an der Weiterentwicklung des Projekts beteiligen. Wie beim eigentlichen Barcamp auch, steht für den Contributor Day auch noch nicht fest, was konkret passieren wird. Vielleicht werden ganz neue, am Vortag entwickelte, Ideen umgesetzt, vielleicht an lange unfertig gebliebenen Projekten weitergebastelt. Auf jeden Fall darf man davon ausgehen, dass auch der Contributor Day ein Riesenspaß werden wird und den Beteiligten noch tiefgreifendere Kenntnisse rund um unser geliebtes Allzweck-CMS verschaffen wird. Schon deshalb lohnt hier die Teilnahme.

Tickets für WordCamp und Contributor Day gibt es auf der Website des Camps. Trifft man von euch jemanden beim WordCamp Cologne? Schmuggelt jemand ein paar Alt nach Köln?

Letztlich gilt also auch für Düsseldorfer WordPress-Enthusiasten: Kramt eure Reisepässe heraus, lasst euch noch schnell ein Last-Minute-Visum für die Zone ausstellen und dann packt eure sieben Sachen und fahrt nach Köln. Natürlich auf eigene Gefahr. Diplomatische Immunität wird nicht gewährt. 🙂

WordCamp Europe 2019 in Berlin: Wie kann ich dabei sein?

WordCamp Europe 2019 in Berlin: Wie kann ich dabei sein ??

Update:
Das für die erste Ticket-Welle wurde nach hinten veschoben: Notiert Euch nun den 01. Oktober.2018

___________________

Heute melde ich mich aus dem sonnigen Berlin, wo im nächsten Jahr vom 20. bis 22. Juni die WordPress WordCamp Europe 2019 stattfinden wird. Die Veranstaltung dieses Jahr in Belgrad war bereits ein voller Erfolg. Umso erfreulicher ist es, dass das Event nun endlich nach Deutschland kommt. Laut der Organisatoren des WCEU zeichnet sich dabei die Gastgeberstadt Berlin durch die gute Erreichbarkeit, dem günstigen Preisniveau sowie der starken Webcommunity als perfektes Venue aus.
Das WordCamp 2019 als mehrtägige Konferenz ist die optimale Gelegenheit, auf kleinem Raum mit möglichst viel Wissen zum Thema WordPress, WooCommerce und allen aktuellen Trends versorgt zu werden.

Um dabei sein zu können, verpasst nicht den Verkauf der ersten Ticketcharge am kommenden Samstag den 01. September. Denn es ist zwar noch ein Jahr hin, aber das Event ist heiß begehrt und die Tickets sind preiswerter als man denkt. Weitere Informationen zum WordPress WordCamp Europe 2019 findet ihr unter diesem Link. Auf dieser offiziellen Eventpage sind alle Infos gebündelt und ab kommenden Wochenende die Tickets verfügbar.

Ich hoffe wir sehen uns nächstes Jahr in Berlin zur Konferenz und freue mich, dort mit euch diskutieren zu dürfen. Bis dahin, solltet ihr weitere Fragen zu WordPress oder WooCommerce haben, kontaktiert mich einfach!