Digitales

Arbeite doch, wo Du willst!

So ähnlich titelte der Spiegel in seiner ersten Ausgabe des Kalenderjahres 2019. Die Phrase klingt verlockend. Arbeiten wo man will impliziert eben, dass man nicht mehr mit den lästigen Arbeitskollegen im veralteten Büro irgendwo in einer Industriezone täglich acht Stunden auf der Computertastatur rumklimpert, sondern auch an schönen, sonnigen und etwas mehr inspirierenden Orten seine Arbeit erledigen kann.

Das Phänomen ist weniger an den Haaren herbei gezogen, als man denkt. Der englische Fachbegriff ist das sogenannte Remote Work. Immer mehr Unternehmen und Führungskräfte beschäftigen sich mit dieser neuartigen Form der Arbeitsplatzgestaltung. Die Grundidee ist simpel wie logisch. Für die meisten Büroarbeiten braucht man lediglich einen Laptop mit einem funktionierenden Internetanschluss. Nichts steht also einem Büro auf der Terrasse in einem Urlaubsort, mit frischem italienischen Kaffee und einer atemberaubenden Aussicht im Wege. Skeptiker werden bei solchen Illustrierungen hellhörig und zugleich kritisch, denn so etwas wäre doch zu schön um wahr zu sein. Wo ist dabei der Haken? Bedeutet dies, dass ich 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche, jederzeit abrufbar sein muss, und am Ende des Tages von meinem schönen Umfeld nicht mehr viel übrig bleibt? Sicherlich nicht! Wichtig ist jedoch, und das ist wohl der Haken, dass man einige wichtige Regeln beachtet. Spannend daran ist, man kann diese Regeln selber definieren. 

Resultat und nicht Prozedur – Die Arbeit muss erledigt werden

Letztens habe ich meinen Neffen gefragt, ob er mir dabei hilft das Laub im Garten zusammen zu sammeln. Seine Gegenfrage kam prompt, er meinte dass er kein persönliches Interesse in der Aufgabe oder in dem Resultat hätte, und wollte deshalb einen finanziellen Anreiz, dieser Aufgabe nachzukommen. Ich meinte daraufhin, dass ich ihmzehn Euro die Stunde gebe.

 Mein Neffe meinte darauf, dass wir einen Deal hätten. Er würde sich allerdings den ganzen Nachmittag dafür Zeit lassen, denn immerhin ist das Wetter schön, er hat nichts vor und länger arbeiten bedeutet mehr Geld. Mit dieser simplen Überlegung hat er das ganze Problem unserer zeitbasierten Wirtschaft ermittelt. Geld bekommt nicht der Arbeitnehmer, der am effizientesten arbeitet, sondern jener, der sich am meisten Zeit dafür lässt. Denn dieser wird faktisch pro erledigter Aufgabe am besten bezahlt. 
Genau hier ist der erste Ansatz von Remote Work. Es geht nicht mehr darum eine gewisse Zeit im Büro abzusitzen, sondern Arbeit zu erledigen. Dies belohnt im Endeffekt alle die, die effizient arbeiten und eben nicht jene, die die ganze Zeit im Büro sitzen und sich Youtube-Videos ansehen oder andere nicht arbeitsrelevante Dinge tun. 

Du bist der Chef – Erstell deine eigenen Regeln

Aus dem Umstand, dass das Ziel es ist, ein gewisses Arbeitspensum zu erledigen und eben nicht mehr, eine gewisse Zeit irgendwo anwesend zu sein, ergibt sich der große Vorteil des Remote Work. Es ist jedem überlassen seine eigenen Regeln zu erschaffen. Du bist besonders am Morgen besonders produktiv. Dann kannst du bereits um 5 Uhr loslegen und bist vielleicht zum Mittagessen schon fertig und kannst den Rest des Tages genießen. Du bevorzugst es morgens auszuschlafen, den Nachmittag Dinge mit Freunden zu unternehmen und arbeitest am liebsten Abends oder in der Nacht. Auch das ist dank Remote Work kein Problem. Wichtig ist, dass du dir im klaren bist, wann du arbeitest und wie du den Arbeitsaufwand bewältigst. Wir entfernen uns also von einer strikt vorgegeben Form oder einer Prozedur und fangen an uns mehr für das Wesentliche zu interessieren, nämlich das Resultat.

Der größte Nachteil an Remote Work – Die festgewachsenen Strukturen

Leider tickt noch nicht ansatzweise jeder Arbeitgeber nach der dargestellten Art und Weise. Viele fürchten sich vor negativen Auswirkungen auf die Produktivität ihrer Mitarbeiter. Der Sprung ins Neue und für viele Unbekannte scheint zur aktuellen Stunde noch zu viel Angst zu machen. Dies stellt das größte Problem aller Remote Worker dar. Es ist zur aktuellen Stunde im Angestelltenwesen schwierig an Jobs zu kommen, in denen man arbeiten kann, wie und wann man will. Doch schlag doch mal deinem Arbeitgeber ein kleines Experiment vor. Frage ob du einen Tag in der Woche deine Arbeit von zu Hause aus machen darfst. Das Ergebnis kann für beide Seiten überraschend positiv ausfallen. Ansonsten gibt es viele Möglichkeiten als Freelancer oder als Unternehmer Remote Work auszuüben. 

Die Gretchenfrage – Wie komme ich an Remote Work?

Die einfachste Antwort ist die Selbstständigkeit. Der Schritt ist dir zu groß, zu riskant oder du willst deine aktuelle Sicherheit im Job nicht aufs Spiel setzen? Es gibt im Internet viele Plattformen für Freelance arbeit, die ganz einfach von zu Hause aus erledigt werden kann. Es spielt keine Rolle in welchem Bereich du spezialisiert bist. Egal ob Buchhaltung, Sprachen, Rechtswissenschaften oder Online Redaktion, in diesen Bereichen sind Tätigkeiten als Freelancer immer möglich. Weiterhin gilt, auf dem Weg vom Angestelltenwesen in die Selbstständigkeit ist das Arbeiten als Freelancer immer ein adäquater und lehrreicher Zwischenschritt. 

Wann soll ich mein WordPress updaten?

When should I update my WordPress? When should I update my WordPress?
This question is being discussed again and again. The opinions usually share in two camps. There are the representatives of the one opinion update, if a new version is available. In the other camp, it is better to wait a few days or weeks to avoid any bugs or other problems. It was discussed at the WordCamp in Nashville, USA, because after all, WordPress 5.0 was released just before the first day of the camp. This is the biggest update in a long time, especially with the introduction of Gutenberg, which replaces the classic editor. But which way is the right one to update WordPress. 

Was ist zu beachten? 
Bevor du dich entscheidest, ob es an der Zeit ist auf die neuste WordPress Version umzusteigen, gibt es einige Fragen, die du dir stellen solltest: 

– Welche Plugins und Themes werden benutzt? 
WordPress gibt es schon seit vielen Jahren und genauso lange gibt es Plugins und Themes dafür. Viele davon werden irgendwann nicht mehr für die neueren Versionen upgedatet. Damit ist jedes WordPress Update auch ein Risiko. Wird noch alles so funktionieren wie vorher? Wird es zu Fehlern oder anderen Problemen kommen? 
Aber selbst wenn du keine veralteten Plugins benutzt, solltest du zuerst sicherstellen, dass die genutzten Plugins und Themes auch die aktuelle WordPress Version unterstützen. Vor allem mit der Einführung von Gutenberg ist es wahrscheinlich, dass einige Plugins oder Themes nicht mehr so funktionieren wie sie sollen und upgedatet werden müssen. Am besten vergewisserst du dich bei allen von dir benutzten Plugins, ob sie mit Gutenberg funktionieren. 

– Gibt es einen Grund warum du unbedingt sofort updaten möchtest? 
Wenn es keinen Grund gibt, warum ein sofortiges Update nötig ist, ist es immer besser ein wenig zu warten. Vor allem zu Zeiten, in der viele Menschen Urlaub haben, sodass sowohl Updates für WordPress selbst oder die Plugins länger als sonst dauern könnten. 

– Welche Gründe gibt es für ein sofortiges Update? 
Manchmal kommt es vor, dass gravierende Fehler auftauchen, die in einem Update behoben wurden. So könnte es sich zum Beispiel um Sicherheitslücken oder andere Dinge handeln, die man auf gar keinen Fall auf seiner Website haben möchte. Dann ist es ratsam das Update sofort aufzuspielen, um kein Risiko einzugehen. 

– Ist die PHP Version auf dem neusten Stand? 
PHP läuft im Hintergrund und stellt sicher, dass WordPress überhaupt erst funktioniert. Zwar können auch ältere Versionen WordPress unterstützen, es ist jedoch ratsam zumindest die Version zu nutzen, die für WordPress vorgesehen ist. Daher ist es am besten, immer auf dem aktuellsten Stand zu sein. Die gleichen Gründe, die dafür sprechen WordPress up-to-date zu halten, gelten auch für PHP. 

Die Sicherheit ist der wichtigste Grund WordPress immer up-to-date zu halten. Der Code von WordPress ist open source, was zwar für die Entwicklung der Software hervorragend ist, allerdings ermöglicht dies auch Hackern das Studieren des Codes und das Finden möglicher Problemstellen, die sie ausnutzen können. Da WordPress sehr beliebt ist, macht es das auch zum Ziel der Hacker. Jedes Mal wenn ein Problem bekannt wird, gibt es schnellstmöglich ein Update um dieses zu beheben. Wenn du dich also entscheidest eine ältere WordPress Version zu nutzen, setzt du deiner Website unnötigen Risiken aus. Das gilt nicht nur für WordPress selbst, sondern auch für Plugins und Themes. 

Mit jedem größeren Update werden neue Funktionen eingeführt, so zum Beispiel Gutenberg mit WordPress 5.0 oder dem Inline Image Editing in 4.1. Da es sich dabei oft um Verbesserungen oder Neuerungen handelt, sollten die meisten Nutzer ihr WordPress zeitnah updaten. Hinzu kommt, dass die Entwickler immer versuchen ihr Programm noch schneller zu machen, so gab es sowohl in 4.1 als auch in 4.2 einige Verbesserungen, welche die Geschwindigkeit in verschiedenen Bereichen erhöhten. 

Die meisten aktiven Entwickler von Plugins und Themes versuchen ihre Software schnellstmöglich mit der neuen WordPress Version anzupassen und die neuen Funktionen zu nutzen. So könnte es passieren, dass du deine Plugins updatest aber noch nicht die neue WordPress Version hast, was dann auch wiederrum zu Kompatibilitätsproblemen führen kann. 
Um sicher zu stellen, dass du bereit für ein Update bist, könntest du eine Testumgebung nutzen. Dort können auch die neuen Funktionen getestet werden. Es empfiehlt sich außerdem Plugins zu deaktivieren, die längere Zeit kein Update erhalten haben. 

Fazit: 
Es ist ratsam, mit dem Updaten auf die neuste Version immer ein paar Wochen zu warten, bis kleinere Bugs und andere Kinderkrankheiten durch kleinere Updates beseitigt wurden. Auch die Entwickler von WordPress sind Menschen und Fehler schleichen sich immer mal wieder ein. Diese könnten im schlimmsten Fall die gesamte Seite lahmlegen. Dieses Warten gibt auch den Entwicklern von Plugins und Themes Zeit ihre Software ebenfalls upzudaten, sodass du nach dem Update in der Lage sein solltest, alles wieder wie gewohnt zu benutzen. Mit ein paar zusätzlichen Funktionen oder Verbesserungen oben drauf. Auch bei WordPress 5.0 ist es besser auf 5.1 zu warten. 

Doch egal, ob sofortiges Update oder nicht, es ist auf jeden Fall unausweichlich, über aktuelle Backups zu verfügen. Da sind sich ausnahemsweise auch alle einig hier im WordCamp in Nashville. Also am besten ein neues Backup erstellen, bevor das Update durchgeführt wird. Solange du dich gut vorbereitest gibt es keinen Grund vor einem Update zurück zu schrecken.

Die wichtigste Sache auf die ich achten sollte, beim Einrichten einer WordPress Seite?

So gelingt Dir der Aufbau Deiner WordPress-Seite

In Zeiten der Digitalität ist es natürlich, dass jeder Internetnutzer einer völligen Reizüberflutung ausgesetzt ist. Wie soll man sich in einer solchen Ausgangssituation am Markt durchsetzen? Das fragen sich viele Menschen, die einen Online-Shop oder zumindest einen geschäftlichen Internetauftritt eröffnen möchten. Sie zweifeln schnell daran, ob ihre Strategie überhaupt besonders und einzigartig genug wäre, ob sie den Kunden anspricht oder er direkt wieder die Seite verlassen wird. Die Zweifel sind natürlich begründet: Man hat nur eine Chance, einen guten ersten Eindruck zu hinterlassen. Ist der erste Eindruck eher schlecht, benötigt es beim nächsten Anlauf das gewisse Etwas, um den Endkunden dazu zu bewegen, dem Anbieter doch noch eine Chance zu geben. Wie Du Deine WordPress Webseite richtig aufbaust, erfährst Du im Folgenden. 

Versetze Dich in die Perspektive Deines gewünschten Endkundens

Besonders dann, wenn man viel überlegt und zweifelt, sieht man oft die einfachsten Möglichkeiten nicht: Wie wäre es denn, wenn Du Dich einfach mal selbst in Deinen Endkunden verwandelst? Was würdest Du von jemandem mit Deinem Angebot erwarten? Welche Struktur würdest Du Dir von dem Webauftritt wünschen, um für Dich die notwendigen Informationen herauszufinden oder zum gewünschten Produkt zu gelangen? Es kann hierbei auch hilfreich sein, wenn Du einmal in Deinem Freundes- und Bekanntenkreis nach ganz objektiven Meinungen fragst. Dabei kommen oft sehr hilfreiche Tipps zusammen, die Dir selbst vielleicht noch gar nicht in den Sinn gekommen sind. 

Nun, wo Du hoffentlich weißt, worauf es Deinem Endkunden ankommt, wenn es um Deinen Auftritt geht, kannst Du beginnen, Dein WordPress herauszuputzen. 

Erstelle eine ansprechende Ansicht

Das erste, was Dein Kunde sieht, wenn er Deine Webseite öffnet, sind Farben und die groben Strukturierungen. Schaffe eine übersichtliche Navigation und wähle harmonische, zu Deinem Produkt passende Farben. Ein Dein Hauptprodukt bzw. Deine Kategorie symbolisierendes Bild schadet in keinem Fall. 

Werde persönlich

Wie wird man ein Produkt im Zweifel am besten los? Auf jedem Fall mit einer Hand voll Sympathie. Zeige, wer Du bist und warum Du hinter Deinem Produkt stehst. Stelle Deine Geschichte interessant und ansprechend dar. Dein Kunde muss denken: Wow, dieses Produkt brauche ich auch und ich möchte es bei genau diesem Anbieter kaufen. 

WooCommerce

Möchtest Du Produkte anbieten, benötigst Du in jedem Fall einen Online-Shop. Deine WordPress-Seite kannst Du ganz einfach durch ein PlugIn um einen Online-Shop bereichern: WooCommerce. WooCommerce ist eines der populärsten WordPress-Plugins und das hat seinen Grund. Mit dem Plugin hast Du unzählige Möglichkeiten, Deinen Online-Shop auf immer höhere Level zu heben. Du wertest Deinen ganzen Auftritt damit enorm auf. Mit dem PlugIn ist es Dir möglich, alles zu verkaufen – was auch immer Du willst. Damit kannst Du nicht nur physische Produkte vertreiben, sondern auch digitale! Bringe Dein Produkt als Instand-Download an dem Mann oder vertreibe es über Affiliate-Links! Auch Abonnements können darüber abgewickelt werden. Außerdem kannst Du diverse Zahlungsmöglichkeiten anbieten – ob auf Rechnung, via PayPal oder in BitCoins, stelle Dir alles so ein, wie Du es haben möchtest. Es gibt unzählige Erweiterungen für dieses unheimlich praktische PlugIn. 

Besorge Dir Rückendeckung

Ein wesentlicher Punkt in der Planung Deines Shops sollte es sein, Dir einen Plan B oder zumindest eine Lösung immer parat zu halten. Es kann immer passieren, dass es plötzlich Probleme mit Deinem WordPress oder dem WooCommerce gibt. Für diesen Fall solltest Du definitiv jemanden an der Hand haben, der Dir zeitnah helfen und alles wieder in geordnete Bahnen bringen kann. Jemanden, auf den Du bauen kannst, weil er zuverlässig und kompetent ist. Nichts ist für den Endkunden nervenstrapazierender als ein Shop, der entweder nicht erreichbar ist oder sich ständig aufhängt. Das hinterlässt einen schlechten Eindruck und im schlimmsten Fall ist der Kunde gänzlich weg und kommt nicht mehr zurück. Er wird Dich folglich auch nicht weiterempfehlen können. 

BackUp

Unbezahlbar und dennoch unterschätzt: Das BackUp. Sollte sich Dein Shop mal komplett runterfahren, ist es unabdingbar, dass die Daten irgendwo gespeichert sind. Dazu muss eine BackUp-Option in Deinem Hoster-Paket enthalten sein oder Du buchst es dazu. Optional kannst Du das auch über PlugIns wie BackWPup anlegen. Tu es auf jeden Fall sofort, sonst bereust Du es später vielleicht irgendwann. Es lohnt sich in jedem Fall! 

Nun hast Du einen guten Eindruck davon, was Dir bei Deiner WordPress-Seite mit WooCommerce auf keinen Fall fehlen sollte und worauf es ankommt. Wenn Du noch Fragen oder Anregungen hast – einfach in die Kommentare schreiben. Vielen Dank!


Wie kann man mit WooCommerce Rechnungen schreiben?

Wie kann man mit WooCommerce Rechnungen schreiben?

WooCommerce in Deutschland nach dem Gesetz – mit den Erweiterungen WooCommerce Germanized oder German Market.

Eine kostenlose Lösung zur Anpassung an die deutschen Bedürfnisse ist WooCommerce Germanized, das von Vendidero entwickelt wurde. Dieses Plugin ist auch in einer erweiterten Version kostenlos erhältlich.

Eine zweite Lösung ist das Nutzentool German Market von MarketPress, das bereits auf dem Markt ist. Wir möchten einen Blick auf die beiden Tools werfen, um dir die Entscheidung zu erleichtern.

WooCommerce Germanized ergänzt die notwendigen WooCommerce-Funktionalitäten wie Lieferzeiten, Stückpreise, Mehrwertsteuer und Versandkosten, vorgefertigte Seiten für Gesetzestexte wie Widerrufsbelehrung, etc. WooCommerce Germanisierte Anzeigen. Die Basisversion dieses Tools ist kostenlos und macht WooCommerce für den deutschen Markt rechtssicher. Das gewählte Thema muss aber auch den Anforderungen entsprechen und z.B. die notwendigen Seiten anzeigen.

Wenn du mehr spezifische Funktionen benötigst, wähle die Pro-Version und bekomme die zusätzlichen Funktionen wie PDF (Rechnung), Lieferscheine und die Bestimmung des Zeitpunktes des Vertragsabschlusses.

Zusammenfassung der wichtigsten Features des kostenlosen Germanized WooCommerce:

  • Lege eine vorgegebene Lieferzeit für alle Ihre Produkte fest und zeige sie an den richtigen Stellen im Shop.
  • Gebe an, dass Sie ein kleiner Geschäftsmann sind. Für jedes Produkt wird die entsprechende Meldung angezeigt.
  • Passe den Text des Kauf-Buttons an, indem Sie den Text ändern, z.B. in „Jetzt zum Preis bestellen“, um der Lösung des Buttons gerecht zu werden.
  • Wenn du die Mehrwertsteuer angibst, kannst du auch Versandkosten und andere Kosten mit WooCommerce Germanized versteuern.
  • Die Double-Opt-In-Methode ist auch die rechtssicherste Methode zur Erstellung von Benutzerkonten. Mit WooCommerce Germanized ist dies einfach zu implementieren.
  • Die vorgeschriebenen Informationen über Mehrwertsteuer, Versandkosten und Lieferzeiten werden in deinem Shop und in den E-Mails des Shops angezeigt.
  • Die erforderlichen Seiten, wie die Datenschutzerklärung, die Widerrufsbelehrung und die Allgemeinen Geschäftsbedingungen, werden erstellt und verlinkt, auch in den E-Mails.
  • Du kannst deinen Kunden anbieten, mit dem SEPA-Lastschriftverfahren zu bezahlen.
  • Der Versand von Rechnungen und anderen Dokumenten als PDF-Anhänge in E-Mails funktioniert nur in der kostenpflichtigen Pro-Version. Es gibt jedoch zusätzliche Plugins für diese Funktion, die zusätzlich zum kostenlosen Germanized WooCommerce verwendet werden können.

Die Funktionen des deutschen Marktes – rechtssicherer WooCommerce und mehr

German Market by MarketPress bietet neben der Möglichkeit, WooCommerce gesetzeskonform zu betreiben, viele weitere Funktionen für die reibungslose Abwicklung Ihrer administrativen Aufgaben im E-Commerce. Ich möchte dich nur auf einige Merkmale aufmerksam machen, die für dich von Interesse sein könnten und die den deutschen Markt besonders machen.

Spezielle Funktionen von GermanMarket.

  • Willst du Lebensmittel online verkaufen? Dann müssen sie nach der (komplizierten) deutschen Lebensmittelverordnung deklariert werden. Dazu gehören Informationen über Ernährung oder Heizwerte, Allergene, Inhaltsstoffe, Vitamine, Mineralien, Gewicht und andere Informationen. Mit dem deutschen Markt kann dies im WooCommerce rechtlich umgesetzt werden.
  • Wenn du nur an gewerbliche Kunden verkaufst, d.h. wenn du einen reinen B2B-Handel aufbauen willst, musst du sicherstellen, dass kein Verbraucher in deinem Shop kaufen kann. Auf dem deutschen Markt kannst du die Umsatzsteuernummer (USt-ID) entsprechend verifizieren lassen.
  • Du kannst deinen Kunden die Möglichkeit bieten, ihre Rechnungen selbst von ihrem Kundenkonto aus zu drucken. Dazu werden die Daten im Kundenkonto gespeichert und stehen dort zur Verfügung.
  • Mit Amazon Payments kannst du den deutschen Markt problemlos nutzen. Die Nutzung des beliebten Dienstes kann sich positiv auf den Umsatz auswirken. Du hast auch die Möglichkeit, den Kauf auf Rechnung zu tätigen.

Auf der Seite Marktpresse gibt es eine gute Übersicht über die Funktionen des deutschen Marktes.

Warum ist es so wichtig, WooCommerce legal zu betreiben?

Die größte Gefahr im E-Commerce in Deutschland ist nicht die mögliche Unzufriedenheit Deiner Kunden, sondern die Warnung eines Mitbewerbers. In Deutschland gibt es nicht nur eine echte Lawine von Vorschriften, sondern auch geniale Anwälte, die mit den Warnungen viel Geld verdienen. Umso wichtiger ist es, alles richtig zu machen und WooCommerce gesetzeskonform zu betreiben – so weit wie möglich.

Warum Germanized oder German Market?

Woocommerce Germanized informiert in einem Hinweis, dass das verwendete Thema (Plugin) möglicherweise nicht mit dem Vendidero-Plugin kompatibel ist. Insbesondere die amerikanischen Plugins bieten unter anderem nicht die Möglichkeit, dass die im Bruttopreis enthaltene IVA in einer zusätzlichen Zeile in der Box angegeben wird. Diese Informationen sind jedoch in deutschen Online-Shops obligatorisch.

Deshalb müssen WordPress-Themen für WooCommerce getestet werden oder Sie können ein Plugin verwenden, das speziell für den deutschen Markt entwickelt wurde, wie z.B. German Market oder Germanized.

Fazit.

Wenn du mit Hilfe von WooCommerce einen Online-Shop erstellen möchtest, der den gesetzlichen Anforderungen entspricht, kannst du die entsprechenden Erweiterungen nicht vermeiden. Die beiden Plugins für den deutschsprachigen Raum – German Market und das hier vorgestellte Germanized WooCommerce Plugin – sind sehr nützlich, um rechtliche Probleme zu vermeiden. Wenn du jedoch eines dieser Plugins verwendest, solltest du einen Rechtsexperten fragen, ob alles in Ordnung ist.

Welches WordPress Plugin nutze ich für Mehrsprachigkeit? 

Welches WordPress Plugin nutze ich für Mehrsprachigkeit?

WordPress Webseite oder WooCommerce-Shop mehrsprachig gestalten

Ein großer Vorteil des Vertriebswegs Internet ist die Möglichkeit mit potentiellen Kunden in aller Welt in Kontakt zu treten. Ein Produkt oder eine Dienstleistung muss nicht zwangsläufig nur für den Heimatmarkt interessant, zumal auch die Transportkosten gegenüber früheren Zeiten deutlich gesunken sind. „Made in Germany“ mag ein Qualitätsmerkmal sein, das für Menschen in aller Welt anziehend wirkt, was liegt näher als die Webseite beziehungsweise den Online Shop mehrsprachig zu gestalten und sich zusätzliche Marktpotentiale rund um den Globus zu erschließen? WordPress und WooCommerce sind zwar das weltweit am weitesten verbreitete Content Management System aber nicht „out oft he box“ mehrsprachig. Grund dafür ist, dass der WP Core nicht mit Ballast überfrachtet werden soll, der bei einsprachigen Webseiten schlicht überflüssig wäre. Mit den Plugins WPML und Polylang gibt es allerdings solide Erweiterungsmöglichkeiten für die Mehrsprachigkeit.

WPML oder Polylang im Vergleich

Vorab sei gesagt, dass WPML der Platzhirsch unter den Plugins für Mehrsprachigkeit bei WordPress ist. Die Praxis zeigt aber, dass das Plugin Polylang von Frédéric Demarle Vorteile in puncto Robustheit und Performance bietet. Vorteilhaft ist, dass Polylang keine zusätzlichen Tabellen in der Datenbank anlegt und ohne Shortcodes arbeitet. Es greift auf die Basisfunktionen des WordPress Core zurück und harmoniert mit den meisten Cache und SEO-Plugins. Seo-freundliche URLs sind selbstverständlich auch dabei. Eine dreistellige Zahl von 5-Sternebewertungen im WordPress Plugin Repository zeugen davon, dass sich diese Anwendung im Alltagsbetrieb bewährt hat. Hinzukommt, dass ein hilfsbereite Support-Team bei kleinen und großen Problemen kompetente Unterstützung anbietet. Ein weiterer Vorteil ist, dass Polylang in der Grundversion im Gegensatz zu WPML kostenlos ist, so dass es möglich ist, erst einmal in Ruhe zu testen ohne Geld in die Hand nehmen zu müssen. Es ist allerdings praktisch, dass es für den umgekehrten Weg eine Importmöglichkeit gibt. Wer WPML installiert hat und damit nicht zurechtkommt, kann mit dem Plugin WPML to Polylang die bereits eingegeben Daten übernehmen. Erwähnenswert ist noch, dass es auch eine kostenpflichtige Pro-Version von Polylang gibt. Diese ist insbesondere für WooCommerce-Installationen vorgesehen und sieht einen Premium Support vor.

Polylang im Detail

Polylang ermöglicht es eine Webseite oder einen Shop mit beliebig vielen Sprachen zu erstellen. Auch RTL-Sprachen – aus dem Englischen „right to left“ – das heißt solche, die von rechts nach links gelesen werden wie etwa das Arabische, sind integrierbar. Es ist möglich, Beiträge, Seiten, Kategorien, Menüs, Widgets und Schlagworte in allen Sprachvarianten dazustellen, unabhängig davon, ob das Element in der Standardsprache existiert oder nicht. Das gilt auch für benutzerdefinierte Beitragstypen. Toll ist, dass Polylang die verschiedenen Sprachvarianten in einem Unterverzeichnis, einer Subdomain oder auch domainübergreifend darstellen kann. Polylang ist auch für Multisite-Installationen geeignet und unterstützt die Einblendung von Cookie-Hinweisen gemäß dem aktuellen Datenschutzrecht. Die Umschaltung der Sprachen erfolgt textbasiert oder mittels Fähnchen. Der Schalter kann an praktisch jede Stelle des Templates platziert werden, so dass auch in Sachen Design praktisch keine Beschränkungen vorliegen. Die Installation ist mit wenigen Klicks erledigt und auch sonst integriert sich Polylang nahtlos in die Admin-Oberfläche und den generellen Workflow. Für Detailfragen gibt es eine ausführliche Dokumentation mit vielen Anwendungsbeispielen aus der Praxis auf der Website von Polylang. Zusätzlich ist die Integration eines Dienstes für Übersetzungen möglich. Lingotek ist als Erweiterung für Polylang erhältlich und ermöglicht alternativ professionelle oder automatisierte Übersetzungen. Empfehlenswert ist auch das Plugin Hreflang for Polylang von Marco Giannini. Es hilft Duplicate Content zu vermeiden, indem es den Suchmaschinen mit dem Rel-Alternate-Tag anzeigt, welches die jeweiligen Sprachvarianten sind. In der Pro-Version ist diese Funktion bereits enthalten. Wer in die im WP Core, in Themes oder Plugins hinterlegten Texte eingreifen möchte, benötigt loco translate oder po-edit. Loco translate ist ein weiteres Plugin, während po-edit das Bearbeiten der Sprachdateien am Desktop ermöglicht, die dann per Filezilla oder einem anderen FTP Client auf den Webserver hochgeladen werden müssen.

Fazit:

Polylang ist ein praxiserprobtes Plugin für die Mehrsprachigkeit, das dem Wettbewerber WPML in nichts nachsteht. Die Anwendung im Detail mag eine Geschmacksfrage sein, wer jahrelang mit WPML gearbeitet hat, scheut vielleicht den Wechsel und die Einarbeitung in das neue System. Da das Plugin, aber zumindest in der Grundversion kostenlos ist und eine praktische Importfunktion für Daten aus WPML über ein weiteres Plugin verfügbar ist, spricht alles dafür es einmal auszuprobieren. Die gute Kompatibilität mit anderen Plugins erweist sich als weiterer Vorteil.

Welches Hosting-Paket ist für mich das richtige?

Welches Hosting-Paket ist für mich das richtige?

Ob bei einer kleinen Firma oder bei einem Selbstständigen, irgendwann kommt der Tag für eine professionelle Webseite.

Üblicherweise stellt man sich dann folgende Fragen:

  • Soll ich ein Content Management System benutzen?
  • Und wenn ja, welches?
  • Wie und wo hoste ich meine Webseite?
  • Was darf ein Hosting Paket kosten?

Aber bevor das Ganze zu komplex wird, sollte man eine Grundregel beherzigen. Wenn Du noch keine Webseite oder einen Shop online hast, dann starte möglichst klein. In der Regel benötigt man für den Start keine großen Hosting-Pakete. Daher bieten viele Hosting-Provider Start-Pakete an, die die Bedürfnisse für den Beginn mit einer Webseite oder einem Shop abdecken.

In diesem Beitrag erkläre ich welche Hosting-Anbieter es gibt und worauf man bei der Auswahl achten sollte.

WordPress und WooCommerce

Bei der Frage, ob man ein Content Management System (CMS) nutzen sollte, kann es nur eine Antwort geben. JA! Aber warum?

Klar, mit etwas Erfahrung und Kenntnissen in HTML und CSS könnte man durchaus ohne CMS auskommen. Da aber viele Betreiber einer Webseite oder eines Shops nicht unbedingt über Programmierkenntnisse verfügen, bietet sich ein CMS an. Denn mit einem CMS kann man sehr bequem und auch professionell Texte erstellen, bearbeiten und veröffentlichen.

Welches CMS ist für den Start am besten geeignet?

Es gibt auf dem Markt verschiedene CMS Lösungen. WordPress ist zur Zeit das beliebteste CMS. Und das zu Recht. WordPress lässt sich oftmals einfach per WordPress-Hosting auf dem Server eines Anbieters installieren und pflegen. Des Weiteren gibt es regelmäßige WordPress Updates, die die Sicherheit des CMS erhöhen.

Außerdem bietet WordPress viele kostenlose Plugins und Design-Vorlagen an. Für den Anfang reichen diese Funktionen vollkommen aus. Wenn die Webseite anschließend komplexer werden sollte, dann lassen sich viele Plugins und Templates mithilfe eines Programmierers anpassen.

WooCommerce Plugin als Alternative für ein Shopsystem

WordPress bietet eine Onlineshop Lösung namens WooCommerce an. Klar, man kann auch zu größeren Software Lösungen wie Magento greifen, aber das muss nicht sein. Die großen Shop-Lösungen sind oftmals im Backend sehr aufwendig zu pflegen. Des Weiteren benötigt man relativ schnell die Hilfe eines Programmierers, um den Shop entsprechend anpassen zu können.

WooCommerce ist streng genommen ein WordPress Plugin. Für einen Shop in Deutschland empfiehlt es sich das Plugin WooCommerce Germanized zu nutzen, da mit dem Plugin die deutschen Rechtsgrundlagen berücksichtigt werden. Zu diesem Plugin findest Du viele freie und kostenpflichtige Erweiterungen, um Deinen Shop optimal anpassen zu können.

Auswahl an Hosting Paketen

Grundsätzlich empfiehlt es sich vor dem Buchen eines Hosting Pakets Google zu befragen. Es gibt viele Internetseiten, die möglichst unabhängig die Vor- und Nachteile von Hosting-Paketen aufzeigen.

Webhosting ist ein stark umkämpftes Massengeschäft. Je günstiger der Anbieter, desto eher musst Du Abstriche machen.

Anbieter mit kostenlosen Webspace sind für professionelle Seiten eher nicht zu empfehlen. Die Seiten dieser Anbieter haben deutlich öfter technische Ausfälle. Aber auch die Ladezeiten können bei größeren Seiten zu einem Problem werden. Außerdem schalten günstige Anbieter oftmals Werbung auf der gehosteten Seite. Fremde Werbung sollte man allerdings bei einer Firmenseite vermeiden.

Aber auch bei den Paketen von größeren Anbietern wie MITTWALD oder ALL-INKL.COM sollte man die Angebote vergleichen, da viele der aufgezählten Features nicht immer wichtig sind.

Diese vier Entscheidungskriterien solltest Du bei der Wahl eines geeigneten Hosting-Paketes im Auge haben:

Erreichbarkeit

Die Erreichbarkeit der Webseite oder des Shops ist eine sehr wichtige Entscheidungsgrundlage für einen Hosting-Anbieter. Denn es gibt nichts Schlimmeres, als dass Dein Onlineshop nicht erreichbar ist.

Wichtig: Beim Vergleich verschiedener Anbieter wird man feststellen müssen, dass alle Anbieter eine Erreichbarkeit von über 99% anbieten und die Angebote sich lediglich in den Nachkommastellen unterscheiden. Auf den ersten Blick scheint damit alles in Ordnung zu sein. Aber Vorsicht! Auf das Jahr betrachtet unterscheiden sich die Angebote dann doch, nämlich mit Ausfallzeiten von wenigen Minuten bis zu einer Stunde.

Rechenkapazitäten und Datenanbindung

Auch die Rechenkapazitäten des Anbieters sind relevant. Verfügt der Anbieter über ein oder mehrere Rechenzentren? Mit wie vielen Nutzern teile ich mir den Server? Kann ich auch einzelne Serverplätze mieten? Wie sieht es mit den Ladezeiten aus? Denn je schneller die Webseite geladen werden kann, umso besser!

Backups

Backups sind ebenfalls relevant als Entscheidungsgrundlage. Das Hosting-Paket sollte unbedingt Backups enthalten, sodass Du bei gravierenden Fehlern jederzeit auf eine ältere Version Deines Shops oder Deiner Webseite zugreifen kannst.

Service ist wichtig

Neben dem Umfang und Preis-Leistungs-Verhältnis eines Hosting-Pakets spielt auch der technische Service eine wichtige Rolle. Oftmals wird dieser Faktor bei der Auswahl von günstigen Hosting-Paketen vergessen.

Aber gerade wenn die Webseite oder der Onlineshop größer werden, ist eine gut funktionierende Hotline überlebenswichtig. Es gibt nichts Schlimmeres, wenn ein gut laufender Shop vierundzwanzig Stunden nicht mehr erreichbar ist.

Daher sollte man den Service per Telefon und E-Mail testen. Gute Anbieter reagieren in aller Regel in kürzester Zeit, nachdem das Ticket eingegangen ist. Sollte das nicht der Fall sein, empfiehlt es sich langfristig einen anderen Anbieter zu suchen. Und das möglichst schnell. Der Umzug eines Shops bringt naturgemäß auch technische Risiken mit.

Das sind einige Punkte, die Du bei der Auswahl eines Hosting-Paketes beachten solltest. Bei konkreteren Fragen gerne schreiben!