Reimar Kosack — Digitaler Drahtzieher, Netzwerker & CEO

Digitales

Braucht ihr zum Theming einer WordPress Seite ein Child Theme?

Abbrechen Änderungen speichern Braucht ihr zum Theming einer WordPress Seite ein Child Theme?

Unabhängig davon, ob eine WordPress Seite noch im Aufbau oder bereits in Betrieb ist, sind Anpassungen am Theme häufig notwendig. Neue Funktionen, kleine Änderungen oder ein optischer Feinschliff erfordern in der Regel Eingriffe im Template-Code. Doch braucht es dafür ein Child Theme?

Ein Child Theme ist zunächst nur eine Kopie des Basis-Templates. Dabei existieren beide parallel, während Änderungen oder Erweiterungen jedoch nur an der Kopie vorgenommen werden. Das Basis-Template bleibt somit unverändert erhalten, weshalb eine Rückkehr zum vorherigen Stand jederzeit ohne großen Aufwand möglich ist. Das bedeutet, alle Änderungen am Template können revisionssicher verwaltet werden.

Ein wichtiger Vorteil davon, Updates am Template nur revisionssicher vorzunehmen, ergibt sich insbesondere beim Testen neuer Funktionen, wenn gänzlich neuer Programmcode in das Template eingebaut werden muss. Kommt es hier zu unerwarteten Seiteneffekten in Kombination mit anderen Funktionen oder zu Verschiebungen im Layout, ist das Auffinden möglicher Fehlerquellen durch den Erhalt des Originals deutlich einfacher, als wenn das Original selbst angepasst worden ist und ein Vergleich nicht möglich ist.

Aber auch rein kosmetische Updates beim Theming der WordPress Seite können zu ungewolltem Verhalten führen, indem sich beispielsweise Elemente verschieben. Um auch hier jederzeit zum ursprünglichen Zustand zurückkehren zu können, ist es auch in diesem Fall dringend zu empfehlen, diese Änderungen nicht im Basis-Template, sondern nur an der Kopie vorzunehmen. Mit Hilfe eines Child-Theme-Generators, ist ein Child-Theme schnell erstellt.

WordPress 5.0 & der Gutenberg-Editor für neue Websites: Warten oder schon heute anfangen?

WordPress 5.0 & der Gutenberg-Editor für neue Websites: Warten oder schon heute anfangen ?

In Bezug auf WordPress Version 5.0 stellt sich mir die Frage, ob man lieber auf das Release des neuen Gutenberg-Editors warten sollte oder weiterhin mit der aktuellen Version seine Projekte erstellt. Auch ich habe im vergangen Juni das WordCamp Europe in Belgrad besucht und dabei die Gelegenheit gehabt, mit der Community über die neue WordPress Version 5.0 sowie Gutenberg als neuen zukünftigen Standardeditor zu diskutieren.

Man könnte natürlich hingehen und die Updates seiner Webseiten noch ein wenig verzögern. Es lohnt sich meiner Meinung nach jedoch auf keinen Fall, mit dem Start oder Bearbeitung eines Projektes zu warten, um das neue Release nutzen zu können. Man kann besser bereits jetzt Themes oder Plugins auswählen, die auch heute schon Support für den neuen Gutenberg-Editor bieten. Damit seid ihr auf der sicheren Seite – wobei ich bezweifle, dass es wirklich jemals Probleme geben wird.

Ich denke auch, dass es noch dauern wird, bis sich die WordPress Version 5.0 komplett integriert hat und somit auch essentiell für Webprojekte geworden ist. Das bedeutet natürlich nicht, dass Gutenberg grundsätzlich nicht das Zeug zum Editor hat, sondern ich glaube vielmehr, dass es für die nächsten 12 Monate bei neuen Projekten keine große Rolle spielen wird.

Was ist eure Meinung?

Theme oder Plugin – Womit fängst Du bei WordPress an?

Theme oder Plugin - Womit fängst Du eine neue WordPress-Seite an?

Vor einigen Jahren hätten wir noch gesagt: „Beginn mit einem Theme.“, aber stopp, ist das wirklich die Beste Wahl für den Anfang?

Meine Empfehlung, installiere einen modernen Page Builder wie z.B. Beaver Builder.
Dort benutzt du einfach als erstes das Standard Design. Der Feinschliff kommt erst später. Bau dir erstmal eine Struktur auf bevor du dich ans endgültige Design begibst.

Beaver Builder ist ein Plugin welches du grob gesagt benutzen kannst wie einen Baukasten. Du kannst per Drag and Drop Elemente an die gewünschte Stelle auf deiner Webseite schieben. Das Ganze ist natürlich auch komplett responsive und somit von allen Geräten aus ein schöner Anblick. Egal ob es sich dabei um einen Computer, Smartphone oder Tablet handelt.

Bevor du dein Theme allerdings vollends entwickelt hast, solltest du dich an die Installation und Einrichtung der Plugins begeben. Spiel hier und da einfach mal mit ein paar Einstellungen rum, verschiebe hier und da etwas am Design und bau auf diesem Weg schonmal eine Art kleine Preview Page auf. Du musst erstmal ein Gefühl dafür bekommen wie es aussehen könnte, was möglich ist und welche Funktionen für dich in Frage kommen. Begebe dich also am Anfang erstmal auf die Suche nach für dich brauchbaren Plugins, lade deine Inhalte hoch und klick dich durch deine Seite bevor du dich an den Feinschliff begibst.

Kann man mit WooCommerce große Shops realisieren?

Große Webshops mit WooCommerce?
Mittlerweile hat selbst der letzte Zweifler verstanden, dass die Zukunft des Handels im Internet liegt. E-Commerce ist mehr als ein Trendwort geworden und zwingt jeden, der online Produkte vertreiben möchte, sich Gedanken zu machen, wie er einen ansehnlichen Webshop auf die Beine stellen kann. Hierbei hilft das e-Commerce-Plugin WooCommerce, das es möglich macht, Webshops problemlos in WordPress einzubetten. Bereits seit zehn Jahren unterstützt es Nutzer dadurch bei der Erstellung und Verwaltung von Online-Shops.

Die Frage ist jedoch, ob man mithilfe des kostenfreien Plugin auch große Shops realisieren kann, um mehr Produkte anbieten und mehr Bestellungen abwickeln zu können? Wer sich mit der Materie befasst, wird diese Frage eindeutig bejahen können. WooCommerce ist darauf ausgelegt, problemlos große Datenmengen verwalten zu können. Zudem ist vor Kurzem ein Erweiterungs- Plugin erschienen mit den Namen Custom Products Tables plugin. Dieses befindet sich aktuell in Beta und soll Anfang des nächsten Jahres released werden. Es ermöglicht, die Tabellenstruktur für MySQL Server zu optimieren, wodurch sich die gesamte Performance eines Webshops verbessert. Tests belegen, dass sich die Seitenladezeit bis zu 30% beschleunigt, was die Grundlage dafür schafft, mehr Kunden in kürzerer Zeit bedienen zu können.

Diese neue Erscheinung untermauert ein weiteres Mal die starke Stellung von WooCommerce im Markt für E-Commerce-Systeme und beweist eindeutig, dass man mit Hilfe des Plugin große Shops realisieren kann.

Die wichtigste Frage wenn ich eine neue Webseite starte. Worauf muss ich achten? 

Die wichtigste Frage

Neue Webseite erstellen – Die wichtigste Frage

Wenn ich eine neue Webseite starte, worauf muss ich achten?

Das Thema im Internet Geld verdienen ist präsenter als je zuvor. Viele Self-Made Millionäre haben über das Web den Weg zu ihrem Reichtum gefunden. Sehr viel kann man hier über Produktplatzierung, Blogging oder Online Shops verdienen. Doch bevor man sich in die Erstellung einer Webseite hineinstürzt und sich in Fragen verrennt wie „Welches Design soll ich nutzen?“ oder „Wie sollte die Domain heißen?“, sollte man sich insbesondere eine grundlegende Frage stellen.

Wie wird der Nutzer auf die Webseite aufmerksam gemacht?

Das gesamte Geschäftsmodell hängt davon ab, dass möglichst viele Kaufinteressenten auf die Webseite aufmerksam werden und dann über die Art der Kommerzialisierung, meist Links zu Produkten, dem Betreiber Geld bringen. Wenn man sich Gedanken über die Zielgruppe gemacht hat, dann kann man sich in diese besser hineinversetzen und entscheiden, ob es eher Sinn macht mit anderen Webseitenbetreibern zu kooperieren, indem man Content bereitstellt, oder eben ob man vielleicht per YouTube Videos Aufmerksamkeit auf die Webseite zieht. Möglich ist auch, dass man einen häufig bei Google gesuchten Begriff zugrunde legt. Davon könnte man dann eine Domain ableiten. Zum Beispiel, wenn man eine Webseite zum Thema Taxifahren in Frankfurt machen möchte, dann könnte www.taxifahren-frankfurt.de eine gute Domain sein; insbesondere, wenn der Suchbegriff „Taxifahren Frankfurt“ bei Google ein hohes Suchvolumen hat.

Nachdem man diese Frage geklärt hat, steht einem erfolgreichen Start nichts mehr im Wege.

Business / B2B Seiten mit WordPress bauen – geht das?

Business Webseiten mit WordPress erstellen
Wer ernst zu nehmende Business-Webseiten erstellen möchte, ist heutzutage gut beraten, WordPress einzusetzen. Die Zeiten, in denen die freie Software nur zur Erstellung von Blogs genutzt werden konnte, sind längst vorbei. Der Open-Source-Liebling hat sich über die Jahre zu einem vollwertigen Content-Management-System weiterentwickelt, mit dem inzwischen über 30% aller Webseiten im Internet entwickelt werden.

WordPress erfüllt alle Anforderung, die eine B2B-Webseite mitbringt. So ist die Erstellung von mehrsprachigem Content schon lange kein Problem mehr, und der Quellcode der Software wird von einer aktiven Community qualitätsgesichert und kontinuierlich auf Sicherheitslücken überprüft.

Eine Vielzahl von Integrationen in ein ERP, CRM, SAP oder auch in sonstige Systeme gehen dank bereits fertig entwickelten (und ebenfalls auf Herz und Nieren geprüften) Plug-Ins locker von der Hand, und auch die Anbindung an ein Active Directory funktioniert mit der freien Software tadellos und auf professionellem Niveau.

Wer euch heute noch erzählt, dass man mit WordPress keine beeindruckenden oder skalierbaren Business-Webseite bauen kann, hat die Entwicklung der letzten Jahr deutlich verschlafen.