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Empfehlung

WordPress als Enterprise CMS

WORDPRESS FÜR UNTERNEHMEN: WARUM SOLLTE IHRE WEBSITE WORDPRESS VERWENDEN?Der Aufbau und Betrieb einer Unternehmenswebsite stellt eine Reihe von einzigartigen Herausforderungen dar. Unternehmensstandorte repräsentieren oft große, multinationale Unternehmen und müssen daher in ähnlichem Umfang wie ihre Muttergesellschaften arbeiten. Das bedeutet in der Regel viele Seiten, Subdomains und Unterseiten, hohen Traffic und lokalisierte Inhalte. 

In der Vergangenheit waren Unternehmenswebsites oft auf proprietäre, maßgeschneiderte Lösungen angewiesen. Geschlossene Systeme, die die Nutzer von ihren Anbietern abhängig machen und als kommerzielle Produkte auch eine finanzielle Verpflichtung darstellen. Wenn es jedoch Ihr Ziel war, eine Website für Ihr Unternehmen aufzubauen, war dies der richtige Weg. 

WordPress, auf der anderen Seite, wird historisch gesehen als eine Blogging-Plattform, Werkzeug für persönliche Websites, kleine Unternehmen und Unternehmer. Gut für die Masse, aber nicht für Fortune-500-Unternehmen geeignet. 

Doch diese Darstellung ist nicht mehr korrekt. Mittlerweile hat sich WordPress zu einem vollwertigen CMS entwickelt, das Websites aller Art und Größe, auch im Enterprise-Bereich, mit Strom versorgen kann. 

Im folgenden Artikel werden wir zeigen, warum die Verwendung von WordPress für Unternehmenswebsites eine ausgezeichnete Option ist und nur noch mehr wird. Klingt faszinierend? Dann lies einfach weiter. 

WordPress for Enterprise – 9 gute Gründe, es in Betracht zu ziehen.

Im Folgenden erfahren Sie mehr darüber, was WordPress als Enterprise CMS geeignet macht. 

Nicht mehr nur für Blogs.

Stimmt, WordPress begann als Blogging-Plattform, aber es hat sich längst darüber hinaus entwickelt. Heute wird die Plattform verwendet, um alle Arten von Websites zu erstellen, einschließlich einiger der berühmtesten im Internet. 

Während die Erstellung von Inhalten immer im Mittelpunkt von WordPress stehen wird, geht seine Fähigkeit weit über das Bloggen hinaus. Heute können Sie mit WordPress so ziemlich jede Website erstellen, einschließlich E-Commerce, Business Websites, Portfolio Websites, News Sites – sogar mobile Apps. 

Wenn Sie Zweifel haben, wird der WordPress-Showcase sie zur Ruhe bringen. 

Niedrige Kosten.

Ein Problem bei proprietären CMS-Lösungen ist oft der Kostenfaktor. Lizenzen können einen hübschen Cent für ein System kosten, das Sie völlig abhängig von seinem Hersteller macht. 

WordPress hingegen ist eine kostenlose Software. Anstatt zu einem Unternehmen zu gehören, ist es ein Open-Source-Projekt, das von Entwicklern und Freiwilligen auf der ganzen Welt betreut wird. Jeder kann die Software nach Belieben herunterladen, kopieren, modifizieren und nutzen. 

Mit WordPress haben Sie auch Zugriff auf Tausende von kostenlosen Designs und Plugins, die das Design und die Leistung Ihrer Website weiter verbessern können. Auch wenn es keine Lösung gibt, die Ihren Anforderungen entspricht, kann die bestehende Arbeit als Ausgangspunkt für die Erstellung maßgeschneiderter Lösungen dienen, was Zeit und Geld spart. 

Darüber hinaus hat WordPress ein riesiges Ökosystem von Experten geschaffen, das professionelle und erschwingliche Hilfe sehr gut verfügbar macht, wenn Sie sie brauchen. 

Hohe Zuverlässigkeit.

Einer der Vorteile der Zusammenarbeit mit einem Unternehmen ist, dass Sie einen einzigen Ansprechpartner haben. Jemand, der die Pflege, Aktualisierung, Wartung und Instandhaltung garantiert und sich im Allgemeinen um das von Ihnen verwendete Produkt kümmert. 

Da WordPress nicht im Besitz eines Unternehmens ist, sollte man meinen, dass es dadurch zu unzuverlässig wird, WordPress für das Unternehmen in Betracht zu ziehen. Allerdings ist das Gegenteil der Fall. 

Erinnern Sie sich an die bereits erwähnten Freiwilligen, die WordPress entwickeln? Sie sind die anspruchsvollsten Programmierer, Test-, RS- und Entwickler auf dem Planeten. Darüber hinaus wird ihre Arbeit von einigen der erfolgreichsten WordPress-Unternehmen unterstützt, die ein großes Interesse an der Weiterentwicklung der Software haben. 

Infolgedessen hat WordPress einen vorhersehbaren Aktualisierungszyklus, der regelmäßig Patches, Funktionen und technische Verbesserungen hinzufügt. 

Aus diesem Grund ist es völlig ungerechtfertigt, zu befürchten, dass die Software, die Ihre Website betreibt, in Verfall gerät. 

Ganz im Gegenteil. Da WordPress nicht an eine Einheit, sondern an eine dynamische Gemeinschaft gebunden ist, ist ein Abbruch des Projekts weniger wahrscheinlich. Auf der anderen Seite, wenn der Hersteller eines kommerziellen CMS untergeht, geht Ihr gesamtes Supportsystem mit. 

Darüber hinaus ist WordPress mit ausgereiften Technologien wie PHP, SQL und JavaScript ausgestattet. Sie sind im Netz weit verbreitet und haben sich vielfach bewährt. 

Wenn das nicht genug war, nach mehr als einem Jahrzehnt der Entwicklung, wurde WordPress auf Millionen von Websites getestet. Dadurch ist es zu einer verfeinerten, ausgereiften und zuverlässigen Software geworden. 

Skalierbar.

Skalierbarkeit ist ein wichtiger Aspekt für Unternehmenswebsites. Wenn Ihr CMS die Anzahl Ihrer Seiten nicht bewältigen kann oder beim ersten Traffic-Schub in die Knie gezwungen wird, ist es wirklich nicht geeignet. 

Also, ist WordPress der Aufgabe gewachsen? Es gibt viele Beweise für die Bestätigung. 

Zunächst einmal ist die WordPress-Plattform geeignet, um in Hosting-Umgebungen fast jeder Art und Größe zu arbeiten. Es kann alles von einem einfachen Standort bis hin zu ganzen Multisite-Netzwerken versorgen. WordPress.com, ein WordPress-basiertes Blog-Netzwerk, verarbeitet beispielsweise mehr als 23 Milliarden Seitenaufrufe pro Monat. 

Skalierbarkeit ist auch der Grund dafür, dass einige der größten Namen im Online-Publishing WordPress einsetzen, darunter The New York Times, CNN, TechCrunch und Microsoft. Wenn es gut genug für sie ist, sollte es in der Lage sein, Ihre Bedürfnisse zu erfüllen. 

Sicher.

Sicherheit ist ein wichtiger Aspekt im Internet. Das gilt umso mehr für hochkarätige Ziele, wie der Sony Hack gezeigt hat. Aus diesem Grund sollte das CMS bei der Verwendung von WordPress für Websites im Enterprise-Bereich besser auf dem neuesten Stand sein. 

Es ist wahr, dass WordPress in der Vergangenheit seinen Anteil an der negativen Presse in Bezug auf die Sicherheit erhalten hat. Der größte Teil davon war jedoch auf fehlerhafte Designs und Plugins von Drittanbietern zurückzuführen. Das Kernprodukt WordPress hingegen war noch nie so sicher. 

Dank eines engagierten Teams von Branchenexperten, die mit führenden Hosting-Providern und anderen Anbietern in diesem Bereich zusammenarbeiten, ist WordPress so sicher wie möglich. 

Sie überprüfen nicht nur alle gemeldeten Probleme, sondern haben auch die Möglichkeit, bei Bedarf schnell Sicherheitsupdates zu veröffentlichen. Diese werden automatisch auf bestehende WordPress-Installationen angewendet, es sei denn, diese Funktion wurde ausdrücklich deaktiviert. 

Erweiterbar und flexibel.

Plugins und Themen sind das Herzstück des Erfolgs von WordPress. Sie ermöglichen es den Benutzern, das Kernprodukt WordPress in alles zu verwandeln, was sie benötigen. 

Derzeit haben wir mehrere tausend Themes und mehr als 50.000 Plugins im WordPress-Verzeichnis. Mit Zahlen wie diesen sind die Chancen gut, dass, was auch immer Sie für Ihre Unternehmenswebsite benötigen, eine Lösung bereits da draußen ist. Doch auch wenn nicht, kann ein erfahrener Entwickler aufgrund der Offenheit der Plattform eine maßgeschneiderte Lösung erstellen. 

Darüber hinaus öffnen solide APIs wie die WP REST API die Plattform auch für den Rest des Internets und ermöglichen die einfache Integration von Drittanbietersoftware in WordPress Websites. 

Die Flexibilität erstreckt sich auch auf die Geräte, auf denen WordPress-Websites angezeigt werden können. Die mobile Reaktionsfähigkeit ist jetzt bei allen neuen WordPress-Themen Standard, und selbst wenn Ihr bestehendes Design nicht damit ausgestattet ist, ist es einfach, nachträglich Reaktionsfähigkeit einzuführen. 

Einfach zu bedienen für Teams und Einzelpersonen.

Die Benutzerfreundlichkeit ist ein weiteres Hauptanliegen, wenn es um Enterprise Websites geht. Da solche Standorte oft von Teams betreut werden, benötigen Sie ein System, das für Benutzer mit unterschiedlichen Qualifikationen leicht zugänglich ist. 

Die gute Nachricht ist, dass WordPress sehr anfängerfreundlich ist, wie die unzähligen Personen zeigen, die es benutzt haben, um Websites ohne Vorkenntnisse in der Web-Technologie zu starten. Die intuitive Benutzeroberfläche, umfangreiche Verwaltungstools, Unterstützung für Multimedia und andere Faktoren machen WordPress zu einem Kinderspiel. 

Darüber hinaus stehen Ihnen zahlreiche Tools zur Verfügung, die die Zusammenarbeit im Team noch einfacher machen. Zunächst einmal ermöglichen es Ihnen Benutzerrollen und Berechtigungsebenen, den Benutzern Zugriffsmöglichkeiten entsprechend ihren Bedürfnissen zu geben. Sie können sogar zusätzliche benutzerdefinierte Benutzerrollen erstellen, falls die Standardoptionen nicht zufriedenstellend sind. 

Suchmaschinenfreundlich.

Präsenz im Netz bedeutet Präsenz in Suchmaschinen. Schließlich beginnen 93 Prozent der Online-Erlebnisse mit einer Suchanfrage. 

Darüber hinaus hat die WordPress-Sphäre ausgezeichnete SEO-Plugins wie Yoast SEO und All-in-One SEO Pack produziert, die in der Lage sind, Ihre On-Page-SEO auf die nächste Stufe zu heben. 

Wenn es also Ihr Ziel ist, die Suchergebnisse mit Ihrer Unternehmenswebsite zu dominieren, ist WordPress ein hervorragendes Mittel dafür. 

Zukunftssicherheit.

Schließlich stellt sich die Frage, ob WordPress eine lohnende langfristige Investition ist. Denn was nützt ein kostenloses CMS, wenn Sie Ihre komplexe Unternehmenswebsite in kurzer Zeit ersetzen müssen, weil sie aufgegeben wurde? 

Wenn das ein Problem ist, können Sie es absolut zur Ruhe bringen. Warum? Nun, zunächst einmal, wenn Sie sich die WordPress-Benutzerstatistiken ansehen, können Sie sehen, dass die Zahlen nur steigen. 

WordPress für Unternehmen – Ist es das wert?

Die Verwendung von WordPress für Websites im Enterprise-Bereich wird immer alltäglicher. Die Plattform hat sich als geeignet erwiesen, die spezifischen Anforderungen großer und komplexer Standorte zu erfüllen. 

Es ist zuverlässig, sicher, skalierbar und erfüllt eine ganze Reihe weiterer Anforderungen von Unternehmenskunden. Darüber hinaus ist das nicht vorhandene Preisschild ein attraktiver Faktor und eine gute Nachricht für das Ergebnis.

Wann soll ich mein WordPress updaten?

When should I update my WordPress? When should I update my WordPress?
This question is being discussed again and again. The opinions usually share in two camps. There are the representatives of the one opinion update, if a new version is available. In the other camp, it is better to wait a few days or weeks to avoid any bugs or other problems. It was discussed at the WordCamp in Nashville, USA, because after all, WordPress 5.0 was released just before the first day of the camp. This is the biggest update in a long time, especially with the introduction of Gutenberg, which replaces the classic editor. But which way is the right one to update WordPress. 

Was ist zu beachten? 
Bevor du dich entscheidest, ob es an der Zeit ist auf die neuste WordPress Version umzusteigen, gibt es einige Fragen, die du dir stellen solltest: 

– Welche Plugins und Themes werden benutzt? 
WordPress gibt es schon seit vielen Jahren und genauso lange gibt es Plugins und Themes dafür. Viele davon werden irgendwann nicht mehr für die neueren Versionen upgedatet. Damit ist jedes WordPress Update auch ein Risiko. Wird noch alles so funktionieren wie vorher? Wird es zu Fehlern oder anderen Problemen kommen? 
Aber selbst wenn du keine veralteten Plugins benutzt, solltest du zuerst sicherstellen, dass die genutzten Plugins und Themes auch die aktuelle WordPress Version unterstützen. Vor allem mit der Einführung von Gutenberg ist es wahrscheinlich, dass einige Plugins oder Themes nicht mehr so funktionieren wie sie sollen und upgedatet werden müssen. Am besten vergewisserst du dich bei allen von dir benutzten Plugins, ob sie mit Gutenberg funktionieren. 

– Gibt es einen Grund warum du unbedingt sofort updaten möchtest? 
Wenn es keinen Grund gibt, warum ein sofortiges Update nötig ist, ist es immer besser ein wenig zu warten. Vor allem zu Zeiten, in der viele Menschen Urlaub haben, sodass sowohl Updates für WordPress selbst oder die Plugins länger als sonst dauern könnten. 

– Welche Gründe gibt es für ein sofortiges Update? 
Manchmal kommt es vor, dass gravierende Fehler auftauchen, die in einem Update behoben wurden. So könnte es sich zum Beispiel um Sicherheitslücken oder andere Dinge handeln, die man auf gar keinen Fall auf seiner Website haben möchte. Dann ist es ratsam das Update sofort aufzuspielen, um kein Risiko einzugehen. 

– Ist die PHP Version auf dem neusten Stand? 
PHP läuft im Hintergrund und stellt sicher, dass WordPress überhaupt erst funktioniert. Zwar können auch ältere Versionen WordPress unterstützen, es ist jedoch ratsam zumindest die Version zu nutzen, die für WordPress vorgesehen ist. Daher ist es am besten, immer auf dem aktuellsten Stand zu sein. Die gleichen Gründe, die dafür sprechen WordPress up-to-date zu halten, gelten auch für PHP. 

Die Sicherheit ist der wichtigste Grund WordPress immer up-to-date zu halten. Der Code von WordPress ist open source, was zwar für die Entwicklung der Software hervorragend ist, allerdings ermöglicht dies auch Hackern das Studieren des Codes und das Finden möglicher Problemstellen, die sie ausnutzen können. Da WordPress sehr beliebt ist, macht es das auch zum Ziel der Hacker. Jedes Mal wenn ein Problem bekannt wird, gibt es schnellstmöglich ein Update um dieses zu beheben. Wenn du dich also entscheidest eine ältere WordPress Version zu nutzen, setzt du deiner Website unnötigen Risiken aus. Das gilt nicht nur für WordPress selbst, sondern auch für Plugins und Themes. 

Mit jedem größeren Update werden neue Funktionen eingeführt, so zum Beispiel Gutenberg mit WordPress 5.0 oder dem Inline Image Editing in 4.1. Da es sich dabei oft um Verbesserungen oder Neuerungen handelt, sollten die meisten Nutzer ihr WordPress zeitnah updaten. Hinzu kommt, dass die Entwickler immer versuchen ihr Programm noch schneller zu machen, so gab es sowohl in 4.1 als auch in 4.2 einige Verbesserungen, welche die Geschwindigkeit in verschiedenen Bereichen erhöhten. 

Die meisten aktiven Entwickler von Plugins und Themes versuchen ihre Software schnellstmöglich mit der neuen WordPress Version anzupassen und die neuen Funktionen zu nutzen. So könnte es passieren, dass du deine Plugins updatest aber noch nicht die neue WordPress Version hast, was dann auch wiederrum zu Kompatibilitätsproblemen führen kann. 
Um sicher zu stellen, dass du bereit für ein Update bist, könntest du eine Testumgebung nutzen. Dort können auch die neuen Funktionen getestet werden. Es empfiehlt sich außerdem Plugins zu deaktivieren, die längere Zeit kein Update erhalten haben. 

Fazit: 
Es ist ratsam, mit dem Updaten auf die neuste Version immer ein paar Wochen zu warten, bis kleinere Bugs und andere Kinderkrankheiten durch kleinere Updates beseitigt wurden. Auch die Entwickler von WordPress sind Menschen und Fehler schleichen sich immer mal wieder ein. Diese könnten im schlimmsten Fall die gesamte Seite lahmlegen. Dieses Warten gibt auch den Entwicklern von Plugins und Themes Zeit ihre Software ebenfalls upzudaten, sodass du nach dem Update in der Lage sein solltest, alles wieder wie gewohnt zu benutzen. Mit ein paar zusätzlichen Funktionen oder Verbesserungen oben drauf. Auch bei WordPress 5.0 ist es besser auf 5.1 zu warten. 

Doch egal, ob sofortiges Update oder nicht, es ist auf jeden Fall unausweichlich, über aktuelle Backups zu verfügen. Da sind sich ausnahemsweise auch alle einig hier im WordCamp in Nashville. Also am besten ein neues Backup erstellen, bevor das Update durchgeführt wird. Solange du dich gut vorbereitest gibt es keinen Grund vor einem Update zurück zu schrecken.

Die wichtigste Sache auf die ich achten sollte, beim Einrichten einer WordPress Seite?

So gelingt Dir der Aufbau Deiner WordPress-Seite

In Zeiten der Digitalität ist es natürlich, dass jeder Internetnutzer einer völligen Reizüberflutung ausgesetzt ist. Wie soll man sich in einer solchen Ausgangssituation am Markt durchsetzen? Das fragen sich viele Menschen, die einen Online-Shop oder zumindest einen geschäftlichen Internetauftritt eröffnen möchten. Sie zweifeln schnell daran, ob ihre Strategie überhaupt besonders und einzigartig genug wäre, ob sie den Kunden anspricht oder er direkt wieder die Seite verlassen wird. Die Zweifel sind natürlich begründet: Man hat nur eine Chance, einen guten ersten Eindruck zu hinterlassen. Ist der erste Eindruck eher schlecht, benötigt es beim nächsten Anlauf das gewisse Etwas, um den Endkunden dazu zu bewegen, dem Anbieter doch noch eine Chance zu geben. Wie Du Deine WordPress Webseite richtig aufbaust, erfährst Du im Folgenden. 

Versetze Dich in die Perspektive Deines gewünschten Endkundens

Besonders dann, wenn man viel überlegt und zweifelt, sieht man oft die einfachsten Möglichkeiten nicht: Wie wäre es denn, wenn Du Dich einfach mal selbst in Deinen Endkunden verwandelst? Was würdest Du von jemandem mit Deinem Angebot erwarten? Welche Struktur würdest Du Dir von dem Webauftritt wünschen, um für Dich die notwendigen Informationen herauszufinden oder zum gewünschten Produkt zu gelangen? Es kann hierbei auch hilfreich sein, wenn Du einmal in Deinem Freundes- und Bekanntenkreis nach ganz objektiven Meinungen fragst. Dabei kommen oft sehr hilfreiche Tipps zusammen, die Dir selbst vielleicht noch gar nicht in den Sinn gekommen sind. 

Nun, wo Du hoffentlich weißt, worauf es Deinem Endkunden ankommt, wenn es um Deinen Auftritt geht, kannst Du beginnen, Dein WordPress herauszuputzen. 

Erstelle eine ansprechende Ansicht

Das erste, was Dein Kunde sieht, wenn er Deine Webseite öffnet, sind Farben und die groben Strukturierungen. Schaffe eine übersichtliche Navigation und wähle harmonische, zu Deinem Produkt passende Farben. Ein Dein Hauptprodukt bzw. Deine Kategorie symbolisierendes Bild schadet in keinem Fall. 

Werde persönlich

Wie wird man ein Produkt im Zweifel am besten los? Auf jedem Fall mit einer Hand voll Sympathie. Zeige, wer Du bist und warum Du hinter Deinem Produkt stehst. Stelle Deine Geschichte interessant und ansprechend dar. Dein Kunde muss denken: Wow, dieses Produkt brauche ich auch und ich möchte es bei genau diesem Anbieter kaufen. 

WooCommerce

Möchtest Du Produkte anbieten, benötigst Du in jedem Fall einen Online-Shop. Deine WordPress-Seite kannst Du ganz einfach durch ein PlugIn um einen Online-Shop bereichern: WooCommerce. WooCommerce ist eines der populärsten WordPress-Plugins und das hat seinen Grund. Mit dem Plugin hast Du unzählige Möglichkeiten, Deinen Online-Shop auf immer höhere Level zu heben. Du wertest Deinen ganzen Auftritt damit enorm auf. Mit dem PlugIn ist es Dir möglich, alles zu verkaufen – was auch immer Du willst. Damit kannst Du nicht nur physische Produkte vertreiben, sondern auch digitale! Bringe Dein Produkt als Instand-Download an dem Mann oder vertreibe es über Affiliate-Links! Auch Abonnements können darüber abgewickelt werden. Außerdem kannst Du diverse Zahlungsmöglichkeiten anbieten – ob auf Rechnung, via PayPal oder in BitCoins, stelle Dir alles so ein, wie Du es haben möchtest. Es gibt unzählige Erweiterungen für dieses unheimlich praktische PlugIn. 

Besorge Dir Rückendeckung

Ein wesentlicher Punkt in der Planung Deines Shops sollte es sein, Dir einen Plan B oder zumindest eine Lösung immer parat zu halten. Es kann immer passieren, dass es plötzlich Probleme mit Deinem WordPress oder dem WooCommerce gibt. Für diesen Fall solltest Du definitiv jemanden an der Hand haben, der Dir zeitnah helfen und alles wieder in geordnete Bahnen bringen kann. Jemanden, auf den Du bauen kannst, weil er zuverlässig und kompetent ist. Nichts ist für den Endkunden nervenstrapazierender als ein Shop, der entweder nicht erreichbar ist oder sich ständig aufhängt. Das hinterlässt einen schlechten Eindruck und im schlimmsten Fall ist der Kunde gänzlich weg und kommt nicht mehr zurück. Er wird Dich folglich auch nicht weiterempfehlen können. 

BackUp

Unbezahlbar und dennoch unterschätzt: Das BackUp. Sollte sich Dein Shop mal komplett runterfahren, ist es unabdingbar, dass die Daten irgendwo gespeichert sind. Dazu muss eine BackUp-Option in Deinem Hoster-Paket enthalten sein oder Du buchst es dazu. Optional kannst Du das auch über PlugIns wie BackWPup anlegen. Tu es auf jeden Fall sofort, sonst bereust Du es später vielleicht irgendwann. Es lohnt sich in jedem Fall! 

Nun hast Du einen guten Eindruck davon, was Dir bei Deiner WordPress-Seite mit WooCommerce auf keinen Fall fehlen sollte und worauf es ankommt. Wenn Du noch Fragen oder Anregungen hast – einfach in die Kommentare schreiben. Vielen Dank!


Was ist Dein Buchtipp 2018 ?

Was ist Dein Buchtipp für 2018?

Beim Buchtip für 2018 handelt es sich um Jason Frieds It doesn’t have to be crazy at work. Schon kurz nach Veröffentlichung hat sich Jasons Buch auf Platz 1 der Amazon Time Management Books geschoben. Warum das so ist, erfahrt ihr hier.

Jason Fried ist einer der Namen im Bereich Projekt Management. Er ist Mitgründer und CEO der Firma Basecamp, die Projektmanagement und Team Kommunikation Software vertreibt. Dort wurde auch Ruby on Rails entwickelt. Dieses wurde in der Ruby Programmiersprache geschrieben und sollte zuerst nur für ihr eigenes Programm genutzt werden, bevor man sich dazu entschied, es als open source zu veröffentlichen. Ruby on Rails gilt als Vorreiter und viele andere Web Frameworks nutzen noch heute Ideen, die zuerst in Ruby on Rails verwendet wurden.

It doesn’t have to be crazy at work ist das dritte Buch Frieds, auch sein Erstlingswerk Rework hat sich hervorragend verkauft. Dies hat Jason eine Einladung zu den TED Talks eingebracht, wo er 2010 darüber sprach warum Work doesn’t happen at work, also warum so wenig tatsächliche Arbeit am Arbeitsplatz geschieht.

Im Bereich Projektmanagement gibt es Bücher wie Sand am Meer, die meisten davon gefüllt mit Fachsimpelei, daher ist es schön eine Ausnahme darunter zu finden. It doesn’t have to be crazy at work gehört zu diesen Ausnahmen.

Wie oft hört man inzwischen von Menschen, die unter Burnout leiden und eine Pause in ihrem Job einlegen müssen. Egal ob es sich dabei um Kollegen oder berühmte Persönlichkeiten handelt, jeder kann davon betroffen sein. In der heutigen Zeit brüsten sich so viele Menschen damit, dass sie nur drei Stunden Schlaf in der Nacht haben, weil sie 80 Stunden die Woche arbeiten. Wie sie selbst nach Feierabend immer erreichbar sind, oder Arbeit mit nach Hause nehmen. Selbst am Wochenende wird oft gearbeitet. Auch die Nacht durchzuarbeiten ist heute keine Seltenheit mehr. Auch wenn es Gesetze gibt, die eigentlich dazu da sind, die Arbeitnehmer zu schützen, sind es die Arbeitnehmer selbst, die diese ignorieren. Viele von uns glauben, dass es mehr Arbeit braucht um voran zu kommen. Dass wir dazu aber nicht dauerhaft in der Lage sind ohne unsere Gesundheit aufs Spiel zu setzten, zeigen die Burnout Statistiken. Dennoch werden diese von vielen einfach ignoriert, denn man weiß nicht, wie man es besser machen könnte.

Hier kommt Jason Frieds Buch ins Spiel. Dieses hat er zusammen mit seinem Co-Autor David Heinemeier Hansson verfasst. Fried selbst ist der Meinung, die ganze Zeit unter Erschöpfung zu leiden, ist kein Ehrenabzeichen, wie es von vielen empfunden wird, sondern eher ein Abzeichen der Dummheit. Stattdessen empfehlen die beiden Autoren eine ruhigere Arbeitsatmosphäre, die aber keinesfalls mit dem Motto „Meditation als Weg zum Erfolg“ zu verwechseln ist.
Das Buch ist in kleine Abschnitte unterteilt, was das Suchen bestimmter Themen und Ideen vereinfacht. Einige der enthaltenen Ideen mögen für viele radikal klingen und werden sicherlich nicht von jedem Unternehmen ernst genommen, aber am Ende ist es der Leser, der entscheiden muss, was er möchte.

Die Autoren sind der Meinung, es sollte nur in Ausnahmefällen akzeptabel sein auf Schlaf zu verzichten oder generell überarbeitet zu sein. Zum Beispiel dann, wenn man dem Ende eines Projektes ganz nahe gekommen ist. Aber inzwischen ist dieses Verhalten Standard geworden, dabei vergessen auch die Arbeitgeber, dass Menschen, die zu wenig Schlaf bekommen alles andere als produktiv sein können.

Zu viel Zeit wird verschwendet mit endlosen Meetings, die am Ende doch zu nichts führen. Meetings sollten dann veranstaltet werden, wenn auch wirklich nötig, denn sie reisen die Anwesenden aus ihrem Arbeitsrhythmus heraus.

Es ist inzwischen ganz normal für jedes Gruppenprojekt auch einen Gruppenchat zu haben. Dabei wird oft verlangt, dass man dort sofort antwortet. Das ist allerdings alles andere als produktiv. Die wenigstens Nachrichten sind so wichtig für ein Projekt, dass sie gleich beantwortet werden müssen. Die ganze Zeit ein Auge auf den Gruppenchat oder das Email Programm zu haben, ist oft Zeitverschwendung. Ganz besonders außerhalb der Arbeitszeit.

Die Autoren mahnen außerdem, wie das Verhalten eines CEOs das Denken der Mitarbeitet verändern kann. Deshalb ist es ihre Aufgabe, alle ihre Aktivitäten genauer unter die Lupe zu nehmen. Sie sind immerhin die Vorbilder ihrer Mitarbeiter. Für alle Mitarbeiter ist es wichtig, eigene Grenzen zu erstellen. Eben nicht immer erreichbar zu sein. Nicht zu jeder Überstünde Ja zu sagen. Nicht jeder Deadline zuzustimmen, bei der man schon im Voraus weiß, dass es zeitlich überhaupt nicht klappen wird.

Das Buch zeigt sehr genau, dass man nicht nur erfolgreich sein kann, wenn man 40 Stunden die Woche arbeitet, sondern, dass dies sogar um einiges besser klappt als in einer 80 Stunden Woche. Man muss nicht sein ganzes Leben der Arbeit widmen um Erfolg zu haben, oder sogar reich zu werden, sondern darf auch über ein Privatleben verfügen. Diese Philosophie leben die beiden Autoren selbst in ihrer Firma Basecamp vor. Dort bleiben im Sommer sogar freitags die Türen geschlossen.

Fazit:
It doesn’t have to be crazy at work kann als eine Schritt für Schritt Anleitung gesehen werden, die das Arbeitsleben besser macht. Nicht nur für Arbeitnehmer, sondern auch für Arbeitgeber. Schließlich ist es auch im Sinne des Arbeitgebers, dass Projekte in einem angemessen Zeitraum und in bestimmter Qualität abgeschlossen werden. Niemand möchte Mitarbeiter aufgrund von Burnout verlieren. Natürlich wird nicht jeder Betrieb begeistert sein, wenn sie mit den Ideen in diesem Buch konfrontiert werden, aber am Ende sollte doch jeder für sich selbst bestimmen, ob er/sie wirklich in einer Umgebung arbeiten möchtet, die geradezu Burnout schreit und es nur eine Frage der Zeit ist, bis man auch selbst darunter zu leiden hat.

Warum sollte ein Düsseldorfer nach Köln fahren? – Einladung zum WordCamp Cologne

WordCamp Cologne 2018 - Warum sollte ein Düsseldorfer nach Köln fahren?
Zweitklassiger Fußball und abgestandenes, schales „Bier“. Köln, das wissen nicht nur wir in Düsseldorf, ist nur selten eine Reise wert. Warum also dieses entwürdigende Posting? Warum dieser Kniefall vor der französischen Kolonie? Warum der Aufruf diese trostlose Stadt zu besuchen? Nun ja.

Das WordCamp Cologne 2018 steht vor der Tür und, so weh es tut, man muss den Organisatorinnen und Organisatoren drüben im Domstädtchen hinter Leverkusen lassen, dass sie da in den letzten beiden Jahren echt ganze Arbeit geleistet haben. Eine kleine Oase der Zivilisation mitten im Ödland. Coole Leute, spannende Sessions und genau die richtige Mischung aus geplanter Organisation und spontan-chaotischen Events rund um WordPress, Online-Publishing und WooCommerce. Erklären lässt sich das alles wohl nur, wenn man einen Blick auf die Teilnehmerliste wirft und sieht, dass nicht nur Kölner Querulanten sondern Teilnehmer aus dem ganzen Rheinland und darüber hinaus auflaufen werden.

Das ganze findet am 20. und 21. Oktober am Campus Köln der HMKW Hochschule für Medien, Kommunikation und Wirtschaft statt. Dabei ist es wichtig zu wissen, dass das eigentliche Barcamp am 20. über die Bühne geht und am 21. der sogenannte Contributor Day stattfindet (mehr dazu unten).

Das eigentliche WordCamp am 20. Oktober findet als normales Barcamp statt. Das bedeutet keine festgelegten Timetables, sondern spontane Workshops und Vorträge, Ideenaustausch und Raum für gemeinsame Projekte. Dabei steht nicht fest, ob es eher technisch zugehen wird, um gesellschaftliche Themen, Communitymanagement oder den Aufbau von E-Commerce-Lösungen mit Systemen wie WooCommerce gehen wird. Letztlich hängt so etwas natürlich immer auch von den Menschen ab, die vor Ort sein werden. In den letzten Jahren hat das WordCamp Cologne sich durch eine extrem sympathische und bereichernde Mischung aus Teilnehmerinnen und Teilnehmern mit verschiedenen Interessensschwerpunkten und Skill-Levels ausgezeichnet. Sprich: Unsere Kölner Gastgeber konnten von uns Düsseldorfern noch eine Menge lernen (und, das muss aber unter uns bleiben, vielleicht auch umgekehrt 😉 ).

Ich persönlich hoffe, nicht zuletzt regen Austausch zu WooCommerce, dem wohl momentan besten WordPress-Shop-Plugin, pflegen zu können. Das Thema treibt mich ja nun nicht erst seit gestern um. Wenn ihr also Lust habt, auch spontan, eine gemeinsame Session dazu abzuhalten, schreibt mir gerne noch oder sprecht mich einfach vor Ort an. Mit solchen E-Commerce-Lösungen wird noch einmal deutlich, dass WP längst nicht mehr nur ein Blogsystem ist, sondern als ausgewachsenes CMS fungiert. Um so wichtiger finde ich es, hier die Vor- und Nachteile gemeinsam zu besprechen, Lösungen für Probleme zu entwickeln und zu erörtern, wohin die Reise führt. Klar, solche Plugins sind nicht die eine Zukunft von WordPress, aber sie sind ein wichtiger Teil. Bei neuen Entwicklungen und Trends am Ball zu bleiben ist insofern enorm wichtig.

Das gleiche gilt aber natürlich auch für die Myriaden an weiteren Plugins, die für WordPress existieren. Jedes davon könnte das nächste große Ding sein und unsere Plattform in der Zukunft nach außen verkörpern. Pagebuilder, Cacheing-Systeme und so weiter und so fort. Langweilig wird es beim WordCamp Cologne also wohl eher nicht werden.

Am 21. findet dann der Contributor Day statt. Beim Contributor Day geht es darum, der WordPress Community gemeinsam etwas zurück zu geben. Plugins, Patches, Dokus… you name it! Wer am Contributor Day teilnehmen möchte, muss nicht unbedingt auch programmieren können (ein etwas tiefgreifenderes Verständnis der Technik schadet aber natürlich nicht), es gibt typischerweise immer auch genug anderes zu tun. Als Open-Source-Projekt ist WordPress auf Input und Ideen aus der Community angewiesen. Um so wichtiger, dass die Nutzer sich auch an der Weiterentwicklung des Projekts beteiligen. Wie beim eigentlichen Barcamp auch, steht für den Contributor Day auch noch nicht fest, was konkret passieren wird. Vielleicht werden ganz neue, am Vortag entwickelte, Ideen umgesetzt, vielleicht an lange unfertig gebliebenen Projekten weitergebastelt. Auf jeden Fall darf man davon ausgehen, dass auch der Contributor Day ein Riesenspaß werden wird und den Beteiligten noch tiefgreifendere Kenntnisse rund um unser geliebtes Allzweck-CMS verschaffen wird. Schon deshalb lohnt hier die Teilnahme.

Tickets für WordCamp und Contributor Day gibt es auf der Website des Camps. Trifft man von euch jemanden beim WordCamp Cologne? Schmuggelt jemand ein paar Alt nach Köln?

Letztlich gilt also auch für Düsseldorfer WordPress-Enthusiasten: Kramt eure Reisepässe heraus, lasst euch noch schnell ein Last-Minute-Visum für die Zone ausstellen und dann packt eure sieben Sachen und fahrt nach Köln. Natürlich auf eigene Gefahr. Diplomatische Immunität wird nicht gewährt. 🙂